Studieninformationstage am Gymnasium Lehrte

Pham Hung berichtet den Gymnasiasten von seinen Studienerfahrungen.

Ehemalige Abiturient/innen berichteten von ihren Erfahrungen auf dem Campus

LEHRTE (dno). Kurz vor den Herbstferien fanden im Oberstufengebäude des Gymnasiums Lehrte schulinterne Studieninformationstage statt. 36 ehemalige Abiturient/innen berichten hier von ihren Studienerfahrungen. Die Palette war vielfältig und reichte von Jura, über BWL, Landschaftsarchitektur und Verfahrenstechnik bis hin zu Mathematik und Ingenieurswesen. Die Referent/innen studieren derzeit an den Hochschulen und Universitäten in Hannover, Göttingen, Bremen und Hamburg.
Bereits zum zweiten Mal wurden in diesem Umfang die Studieninformationstage für die Schüler/innen der Q1 und Q2 (11./12. Jahrgang) durchgeführt. „Es sind über 150 Ehemalige in unserer Kartei. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere zukünftigen Abiturient/innen wesentlich interessierter und offener sind, wenn Erfahrungen von ehemaligen Schüler/innen weitergegeben werden“, so Koordinator Dr. Ralph Grobmann.
Dazu gehörte auch der 22-jährige Pham Hung, der 2014 sein Abitur am Lehrter Gymnasium abgelegt hat. Derzeit studiert er Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften sowie E-Technik an der Leibniz Universität in Hannover. „Vor vier Jahren war ich genau in der gleichen Situation, ich wusste nicht genau, was ich studieren sollte“, so der Student. Den etwa 15 interessierten Gymnasiasten gab er einen Einblick in seinen Studiengang. „Ich möchte darüber informieren, wie es nach dem Abi weitergehen könnte“, so Pham Hung. So berichtet er vom Inhalt und Aufbau seines Studienganges, zeigte mögliche Berufsfelder auf und erzählte etwas über das Leben auf dem Campus.
„Elektrotechnik an der Uni ist ein echt ein schweres Brett“, schmunzelte er, „Die Durchfallquote liegt hier bei über 80 Prozent. Deshalb ist es wichtig, sich vorher gut zu informieren. Mathe und Physik als Leistungskurs ist keine Voraussetzung, aber kann schon sehr hilfreich sein“, riet er.
„Diese Studieninformationstage dienen hauptsächlich der Orientierung und werden gut angenommen. Hier gibt es wesentlich mehr Infos für die Schüler/innen, da die Student/innen viel näher am aktuellen Geschehen auf dem Campus sind“, so Christoph Gruber, Fachschaft Sport und Mit-Organisator.