Straßenparade brachte das Himmelblau zurück

Zum Auftakt des zweiten Oktobermarkttages trommelte die Gruppe „Samba Bejia Flor“ aus Celle das Himmelsblau über Burgdorf herbei. (Foto: Georg Bosse)

Temperamentvolle Rhythmen verscheuchten die Regenwolken

BURGDORF (gb). Auch das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm, das die fleißigen Macher des Burgdorfer Stadtfestes Oktobermarkt 2012 auf die Beine gestellt hatten, orientierte sich an manchen Stellen am Themenjahr „Burgdorf International“. So wurde die „Internationale Straßenparade“, die den Partysamstag mit Tänzen und Trommeln temperamentvoll eröffnete, ein besonderer Höhepunkt im gesamten Festablauf.
Aber das, was ursprünglich als bunter Umzug durch die umgestaltete Innenstadt geplant war, musste wegen der vereinzelten Regenschauer dann doch hauptsächlich auf und vor der Oktobermarkt-Showbühne in der Poststraße stattfinden. Diese bewegungsbelebende Veranstaltung wurde von Rolf Rose (Harry`s Entertainment Hannover) moderiert.
Zu Beginn machte die Gruppe „Samba Bejia Flor“ aus Celle mächtig Betrieb und schafften es tatsächlich, mit ihrer ausgelassen Spielfreude das Himmelblau über Burgdorf herbeizutrommeln. „Bei unseren Open Air-Auftritten hat es noch nie geregnet“, war aus ihren Reihen zu hören. Und so passierte das, was kaum jemand mit einem flüchtigen Blick zum Firmament erwartet hatte. Es blieb trocken, und die „Kolibris“ aus der benachbarten Herzogstadt konnten zu ihrem sambarhythmischen „Gute Laune“-Bummel über die Burgdorfer Marktstraße aufbrechen.
Währenddessen war die Fläche auf und vor der Poststraßenbühne der Schau-und Spielplatz für Vorführungen der Tanzgruppe „Balinesische Gemeinde Niedersachsen“, der Trommelakademie Celle mit „Balimaya Ton“ aus Hamburg, der griechischen Folkloregruppe „Hellas“ aus Hannover sowie für die Kids vom Johnny B.-Zirkus „Kritzpritzknuckelmuckeldü“ und für die drei auf Stelzen laufenden „Sombreras“ aus Hildesheim. Das furiose Finale der „Internationalen Straßenparade“ bestritten die „Sombreras“ und „Samba Bejia Flor“ spontan gemeinsam. Und ohne Zugaben ließ das begeisterte Publikum die Celler Truppe nicht ausmarschieren.