Städtepartnerschaft soll nun von unten erneut wachsen

Städtepartnerschaftliche Begegnung in Rheden (v.l.): Lutz Philipps, Hans Elsenaar, Petra van Wingerden-Boers (Bürgermeisterin), Alfred Baxmann, Alexandra Veith und Michael Kugel. (Foto: Romy Zweers)

Vertreter der Verwaltungen trafen sich in Rheden zum Gespräch

BURGDORF/RHEDEN (r/bs). Die Städtepartnerschaft zwischen der Gemeente Rheden und der Stadt Burgdorf wird fortgesetzt - darauf verständigten sich die Vertreter beider Verwaltungen während eines Gespräches in der niederländischen Gemeinde.
Ziel des Gespräches war die Klärung der Frage, ob die mittlerweile über 40 Jahre bestehende gute Partnerschaft verstetigt und ggfs. weiter zu gestalten ist.
Bürgermeister Baxmann wies darauf hin, dass die Partnerschaft, die zuletzt 1997 auf dem Prüfstand gestanden habe, nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Haushaltslage der beiden Städte, jeweils in den politischen Gremien erneut zur Diskussion stehe. Dies sei auch dem Umstand geschuldet, dass an der bürgerschaftlichen Basis derzeit zu wenig an konkreter Begegnung stattfinde.
Bürgermeisterin van Wingerden-Boers erklärte ihrerseits, dass das Budget für die Partnerschaft zwar eingestellt worden sei, der Gemeente Rheden jedoch grundsätzlich an einer Fortsetzung der Freundschaft mit Burgdorf gelegen sei. Sie führte aus, dass diese Freundschaft nicht allein auf Verwaltungsebene geführt werden sollte, sondern sich darüber hinaus beispielsweise auf Jugendgruppen und Vereine erstrecken sollte.
Die Vertreter beider Städte verständigten sich darauf, dass die Partnerschaft auch zukünftig aufrechterhalten werden soll.
Verabredet wurde die Weiterführung der Städtepartnerschaft »auf kleiner Flamme«, was ohne größeren Mitteleinsatz (kein eigenes Budget) erfolgen soll. So werde es als sinnvoll erachtet, dass sich VertreterInnen der Verwaltung - wie mit der Stadt Calbe praktiziert - in regelmäßigen Abständen (z. B. alle zwei Jahre) zu einem Erfahrungsaustausch eventuell unter Beteiligung der Politik, treffen. Dazu sollen die politischen Gremien befragt werden.
Darüber hinaus sollten die für die Öffentlichkeit in den beiden Städten Verantwortlichen als Koordinatoren zur Verfügung stehen, wenn Bedarf aus der jeweiligen Bevölkerung (Vereine usw.) an einer Begegnung geäußert wird.
Abschließend regte Bürgermeister Baxmann an, aus gegebenem Anlass noch einmal Schulen, Vereine und weitere städtische Akteure auf die Partnerschaft aufmerksam zu machen, damit diese von unten erneut wachsen könne.