Stadtmuseum und KulturWerkStadt sind Weihnachten und Neujahr offen

Ein Highlight der Landwirtschaftsausstellung ist ein Deutz-Trecker von 1949. (Foto: VVV)

Führung am 25. Dezember und Museumscafé am 29. Dezember

BURGDORF (r/jk). In den kommenden Weihnachtstagen sind das Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) und die KulturWerkStadt (Poststraße 2) am 1. und 2. Weihnachtstag, 25. und 26. Dezember, zu den gewohnten Zeiten von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Im Rahmen des letzten Verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr lädt der VVV am 29. Dezember zu einem Museumscafé in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr ein. Dabei gibt es im Stadtmuseum Kaffee und selbst gebackenen Kuchen für die Ausstellungsbesucher. Am Heiligen Abend, am Sonnabend, 28. Dezember, und am Silvestertag bleiben beide Museumseinrichtungen geschlossen. Am Neujahrstag stehen das Stadtmuseum und die KulturWerkStadt in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr wieder für den Besucherverkehr offen.
Das Stadtmuseum zeigt die Ausstellung „Als der Trecker die Pferde ablöste – Landwirtschaft zwischen 1930 und 1960“. Am 1. Weihnachtstag lädt der VVV um 14.30 Uhr zu einer weiteren Führung durch die Schau ein. Der Eintritt ist frei. Die Leitung übernimmt Ulrich Schulz von den Freunden historischer Fahrzeuge Immensen, der zusammen mit Joachim Haake für die Zusammenstellung der Exponate verantwortlich zeichnet. Über Verwendungshintergrund der ausgestellten Landwirtschaftsgeräte weiß Schulz interessante Details zu berichten und stellt ihren jeweiligen Stellenwert im Verlauf des landtechnischen Fortschritts vor. Als dessen wichtigtes Symbol tritt ein Deutz-Trecker aus dem Jahr 1949 hervor. Das Augenmerk liegt aber auch auf den weiterhin manuell genutzten Arbeitsgeräten, die bei der Vielzahl an kleinen und mittleren Bauernhöfen zum Einsatz kamen, bei denen die Anschaffung teurer Landmaschinentechnik aus finanziellen Gründen noch nicht möglich war.
Beim Rundgang durch die Ausstellung „Waschen – Baden – Putzen: Sauberkeit im Wandel der Zeit“ tauchen die Besucher in der KulturWerkStadt in das vortechnische Zeitalter der Schmutzbefreiung und Körperreinigung ein. Bevor die Waschmaschine ihren Siegeszug im letzten Jahrhundert antrat, mussten die Hausfrauen jahrtausendelang mit einfachsten Hilfsmitteln ihre Wäsche reinigen. Bis zur gewohnten Einrichtung eines Badezimmers war ebenfalls ein weiter Weg zurückzulegen, der u.a. über öffentliche Badehäuser führte. Welchen Entwicklungsgang die Geschichte der Wasch- und Badekultur bis in die heutige Zeit einschlug, demonstriert die Schau mit zahlreichen Anschauungsobjekten und Illustrationstafeln.