Stadtmarketing Burgdorf eröffnet neue Führungssaison

Angelika Bode gibt am 6. April einen interessanten Einblick in die Burgdorfer Stadtgeschichte. (Foto: SMB)

Klassischer Stadtrundgang mit Angelika Bode

BURGDORF (jk). Auf unterhaltsame und informative Weise hinter die Kulissen der Burgdorfer Geschichte zu blicken, ist der Leitgedanke der von Stadtmarketing Burgdorf (SMB) angebotenen Stadt- und Erlebnisführungen. Seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen spiegeln das große Interesse an diesen Ausflügen in die Vergangenheit der Stadt wider. Viele auswärtige Besucher nutzen die Gelegenheit, einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der über 725 Jahre alten Stadt an der Aue zu erhalten. Zum Saisonstart am Sonntag, 6. April, sind die Besucher zu einem klassischen Stadtrundgang eingeladen.
Im Anschluss folgen fünf Stadtführungen, die unter einem thematischen Schwerpunkt stehen. Die weiteren Termine sind am 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 3. August und 14. September. Am Volkstrauertag, 16. November, gibt es eine zusätzliche Führung zu den Burgdorfer Denkmälern, die um 14.00 Uhr am Völkerschlachtdenkmal beginnt. Treffpunkt für alle anderen Stadtführungen ist um 14.00 Uhr am Wicken-Thies-Brunnen auf dem Spittaplatz.
Am 6. April begibt sich Stadtführerin Angelika Bode mit den Teilnehmern zu den Sehenswürdigkeiten, die dem historischen Zentrum zwischen Spittaplatz und Hannoverschem Tor seit Jahrhunderten seinen besonderen Charakter verleihen und dem geschichtlichen Wandel standgehalten haben. Unterwegs gibt es wissenswerte Einblicke in die Entstehungsgeschichte der St. Pankratius-Kirche, der drei Rathäuser und des Burgdorfer Schlosses. Der Weg führt weiter bis zum Platz Am Brandende, der an die großen Brandkatastrophe des Jahres 1648 erinnert, bei der die Auestadt beinahe einem flammenden Inferno zum Opfer gefallen wäre und ihre Rettung nur dem beherzten Eingreifen der Einwohner zu verdanken hatte. Anschließend wendet sich die Führung dem Stadtmuseum zu und endet am Pfarrwitwenhaus. Während des Rundgangs lernen die Teilnehmer auch längst der Vergangenheit angehörende Gebäude wie das Armenhaus und das ehemalige Elektrizitätswerk kennen, die einst zum Straßenbild der Auestadt gehörten und von deren Existenz nur noch alte Dokumente und Fotografien zeugen.
Teilnehmerkarten sind bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, erhältlich.