Stadtgärtnern in Burgdorf entwickelt sich

Die Benjeshecke entsteht. (Foto: Karen Lüders)

Fast alle Gartenparzellen am Nachbarschaftstreff sind vergeben

BURGDORF (r/jk). In den vergangenen Wochen hat sich viel getan auf den 2000 Quadratmetern Land, das die Stadt Burgdorf hinter dem Nachbarschaftstreff (NBT) am Ostlandring für das Projekt „Stadtgärtnern in Burgdorf“ zur Verfügung gestellt hat.
Das Gelände wurde mit einer Benjeshecke begrenzt und in 42 kleine Gartenparzellen eingeteilt. Bewohner des Stadtteils, die keinen eigenen Garten besitzen und Freude am Pflanzen, Säen und Ernten haben, können sich hier am Projekt beteiligen. Viele taten es schon an den letzten Samstagen mit großer Tatkraft und in freudiger Erwartung und so wuchs die Benjeshecke von Woche zu Woche aus Bergen von Baumschnitt, den das Gartenbauamt der Stadt brachte. Am Frühlingsanfang konnten sich die Interessenten „ihre“ Parzelle aussuchen. Danach traf man sich, um den Nutzungsvertrag zu besprechen und zu unterschreiben.
Weitere „Runde Tische“ werden am Nachbarschaftstreff (Tel. 05136-8780 399) folgen, um alles Erforderliche abzustimmen. Vieles wird noch gebraucht. So bittet die Gruppe „Stadtgärtnern“ um Spenden von nicht mehr benötigten Gartengeräten. Auch kann Verstärkung für die Betreuung weiterer Gärten gebraucht werden.
Schon im vergangenen Jahr wurde eine Fläche rund um die Füchtlingsunterkunft in der Friederikenstraße von den Bewohnern erfolgreich bewirtschaftet sowie der ehemalige Seniorengarten an der Straße „Drei Eichen“ vom DRK übernommen. Am „Sorgenser Dreieck und an der Feuertechnischen Zentrale (FTZ) sind ebenfalls Flächen zum Beackern für Bewohner der Unterkünfte und andere Interessenten vorgesehen. Gemeinsames Gärtnern macht Spaß und kann zu guten nachbarschaftlichen Beziehungen beitragen, ganz abgesehen von dem Genuss selbsterzeugten Gemüses oder frischer Kartoffeln und der Freude an Blumen.