„Stadt, Land spielt“ auch in St. Nikolaus in Burgdorf

„Tag des Gesellschaftsspiels“ am 12. und 13. September

BURGDORF (r/jk). Ganz Deutschland wird zum Spieleparadies! Am 12. und 13. September lädt auch die katholische St. Nikolaus-Pfarrgemeinde, Im Langen Mühlenfeld 19, alle Vielspieler, Gelegenheitsspieler und Noch-Nicht-Spieler aller Altersklassen zum Spielen ein. Brettspiele, Familienspiele, Würfelspiele, Kartenspiele u.v.m. können unter fachkundiger Anleitung nach Herzenslust ausprobiert werden. Es wird auch die ein oder andere spielerische Überraschung auf die Besucher warten.
An diesen Tagen sollen an möglichst vielen Orten in Deutschland familienfreundliche Spieleveranstaltungen angeboten werden, die den Menschen das Gesellschaftsspiel näher bringen. „Stadt, Land spielt“ ist eine Initiative, mit der das Kulturgut Spiel gefördert werden soll. Spielen verbindet über Generationen, Herkunft und soziale Grenzen hinweg, fördert die eigenen Fähigkeiten und das alles nebenbei, während man Spaß hat. Die Initiative will helfen, jedem aus der Bandbreite unterschiedlicher Spiele das für ihn richtige Spiel auszuwählen und ohne Regellesen zugänglich zu machen.
Gesellschaftsspiele werden seit Jahrtausenden, im Grunde seit Anbeginn der Menschheit gespielt und sind in allen Kulturen anzutreffen, ob bei den Maya, den Ägyptern oder Römern oder auch den Asiatischen Hochkulturen. Als Spielmaterial dienten Würfel, Knochen, Naturfrüchte, später ergänzt um Spielbretter und Spielkarten. Das Spiel ist damit als Kulturgut anzusehen, dass Ausdruck und Spiegelbild der jeweiligen Kultur ist. Emotionen und Geselligkeit kennzeichnen Spiele über alle sozialen Grenzen hinweg. Alle Teilnehmer sind gleich, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Vorbildung oder ihrem Alter. Teilweise Glück, Geschick und Überlegung beeinflusst den Spielspaß je nach den Fähigkeiten und Vorlieben der Teilnehmer. Gesellschaftsspiele sind daher auch eine integrierende Kraft.