Sperrung der Burgdorfer Hochbrücke führt zu zähflüssigem Umleitungsverkehr

Keine Minute verschenkt wurde am Donnerstagmorgen nach dem Beginn der Sperrung der Burgdorfer Hochbrücke und der Kreuzung B 443/K 112 davor: Sofort rollten die bereit stehenden zwei Großfräsen (links und rechts), Bagger und Abfuhr-Lkw los, um den zu ersetzenden schadhaften Straßenbelag abzufräsen. Am Montag (12. Mai) um 05.00 Uhr soll - rechtzeitig für den Berufsverkehr - die Burgdorfer City auch von dieser Seite wieder wie gewohnt zu erreichen sein. (Foto: Walter Klinger)
Burgdorf: Baustelle Schloßstraße und Schützenstraße |

Baustelle in der Schloßstraße teilt die City - Autofahrer zeigen sich aber gut informiert und vorbereitet

BURGDORF. Schon vor der Einrichtung der seit dem heutigen Donnerstagmorgen - und noch bis Montag (12. Mai) um 05.00 Uhr (spielt das Wetter mit, soll rechtzeitig zum Berufsverkehr der neuen Woche wieder freigegeben werden) - fünftägigen Sperrung der Hochbrücken-Kreuzung (mit der B 443 und inklusive des Bereichs bis Mönkeburgstraße/Weststadt) gab es erste Irritationen der Verkehrsteilnehmer auch direkt in der Burgdorfer City.
Denn seit Mittwoch ist (zwischen Wächterstieg und Schützenstraße) auch ein Teilstück der Schloßstraße für den Fahrzeugverkehr nicht mehr passierbar (nur Fußgänger kommen hier noch durch) - und teilt somit die Burgdorfer City in zwei nur durch Umfahrung über den Kleinen Brückendamm zu überwindende, sonst aber vorerst getrennte Bereiche.
Beide Baumaßnahmen führen zu zähflüssigem Verkehr vor allem auf der Burgdorfer Umgehungsstraße (neue B 188), aber auch auf "Schleichwegen" wie dem schmalen Verbindungsweg an der Bahn entlang von der Weststadt nach Otze sowie ebenfalls von Heeßel durch die Feldmark nach Ahrbeck/Aligse.
Auch in der Burgdorfer City selbst ist Vorsicht geboten: An der Einmündung zum Wächterstieg werden derzeit beim Einbiegen auf die Braunschweiger Straße; ebenso von der Poststraße (Höhe Auslass von Louisenstraße) in Richtung Marktstraße die Einbahnregelungen mißachtet mehr, als das schon sonst der Fall ist!
Grundsätzlich zeigten sich die Autofahrer von der bereits früh angekündigten und weiträumig um Burgdorf herum ausgeschilderten Sperrung zumindest der Hochbrückensperrung gut informiert und hatten ihre Fahrtrouten gut durchdacht.
Sogar regelrechte Freude zeigten am Donnerstag Radfahrer, die kurz nach Beginn der Brückensperrung die Burgdorfer Marktstraße fast ganz für sich allein hatten. Auch Autofahrer, die über den weiterhin in alle City-Richtungen befahrbaren Kreisel vor der gesperrten Hochbrücke in die Burgdorfer "Einkaufsmeile" einfuhren, reagierten positiv auf den geminderten Verkehr.
Unter anderem deshalb, sieht auch das Stadtmarketing kein Problem für seinen "Tag des Ehrenamtes" am Sonntag, 12. Mai, von 13.00 bis 18.00 Uhr auf der dann gesperrten Marktstraße, zumal auf beiden Seiten der jetzt "geteilten" Burgdorfer Innenstadt ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen . . .