SPD-Frühlingsempfang zwischen Kunst und Kulinarischem

Die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Caren Marks (Wedemark) referierte zum Thema „Freiheit und Selbstbestimmtheit“ beim traditionellen Frühlingsempfang der SPD Burgdorf. (Foto: Georg Bosse)

„Gerechte Gesellschaft mit Mitteln der Demokratie schaffen“

BURGDORF (gb). Zum zaghaften Frühlingserwachen hatten die Burgdorfer Sozialdemokraten in ihr Bürgerbüro an der Schlossstraße eingeladen. „Unser Frühlingsempfang ist sei vielen Jahren gute Tradition“, begrüßte Burgdorfs SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Europaabgeordneter Bernd Lange die über 40 Gäste.
Darunter Bürgermeister Alfred Baxmann, die Parteifreunde aus Lehrte und Uetze, Dr. Bodo Wiechmann bzw. Tove Knebusch sowie Gero von Oettingen von der CDU Burgdorf. Langes besonderes Willkommen galt der Schwüblingser Künstlerin Insa Schneiderat, die die Veranstaltung mit ihrer Kunstausstellung „Dynamik und Ruhe“ schmückte.
Gastrednerin und Input-Geberin, so Bernd Lange, des roten Früh(lings)schoppens, war die erneut nominierte SPD-Bundestagskandidatin und familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Caren Marks (Wedemark). „Freies und selbstbestimmtes Leben in der modernen Gesellschaft“ hatte sich Marks für diesen Vormittag zwischen den abstrakten Bildern und dem appetitlichen Büffet zum Thema gestellt.
Die schöpferische Kraft der Menschen drücke sich in Freiheit und Demokratie in der Kunst aus, unterstrich die Politikerin.
„Freiheit und Selbstbestimmtheit gehören zu den wichtigsten Grundwerten der Sozialdemokratie. Das macht sich nicht nur an der Gleichstellung der Geschlechter und der verschiedenen Lebensformen in einer modernen Gesellschaft fest, sondern auch an Chancengleichheit, gleichem Zugang zur Bildung sowie an einem Leben ohne Ausgrenzungen und Diskriminierung“, sagte Caren Marks.
Um eine gerechte Gesellschaft mit Mitteln der Demokratie zu schaffen, brauche es eine soziale Wirtschaftsordnung mit einem flächendeckenden Mindestlohn, mit Entgeltgleichheit sowie eine zeitgemäße Politik zur partnerschaftlichen Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie, führte die Wedemärkerin weiter aus. „Und das Wasser nicht in private Hände, wie von Europa vorgesehen, gehört, gehört auch zu der von uns verstandenen Freiheit“, bekräftigte die Sozialdemokratin.