SPD Burgdorf beschließt Satzungsänderungen

Olaf Weinel trug der SPD-Versammlung die Satzungsänderungen vor, die anschließend von Artur Geisler, Sebastian Krätzig, Dörte Lange und Heidrun Rickert (v. li.) sowie den übrigen Parteifreunden einstimmig in Kraft gesetzt wurden. (Foto: Georg Bosse)

Koordinierungsteam will Landtagskandidat bekannter machen

AHRBECK/LEHRTE/UETZE (gb). Ohne ihren Ortsvereinsvorsitzenden Bernd Lange, der in seiner Eigenschaft als SPD-Europaabgeordneter in Südamerika weilte, eröffnete sein Stellvertreter Artur Geisler die Mitgliederversammlung der Burgdorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Ahrbecker „Gasthaus Haase“.
Gut 30 SPD-Mitglieder waren in Ahrbeck erschienen, um sich mit einer Tagesordnung zu beschäftigen, die zwei Schwerpunkte zum Inhalt hatte: Eine Satzungsänderung des Burgdorfer Ortsvereins (OV) sowie eine kurze Vorschau auf die Wahl zum 17. Niedersächsischen Landtag am 20. Januar 2013.
Kassierer Olaf Weinel trug die Modifikationen der Satzung vor. „Unsere Satzung stammt aus 1992. Es wurde höchste Zeit, sie den neuen Bedingungen anzupassen“, so Weinel. Diese Anpassungen sehen unter anderen eine SPD-Gastmitgliedschaft mit abgestuften Rechten, die Möglichkeit, neben dem Postweg künftig auch per Email schriftlich zu Mitgliederversammlungen einzuladen und eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent im Vorstand vor. Darüber hinaus kann in Zukunft auf Verlangen von 10 Prozent der Parteimitglieder zu einer Außerordentlichen Versammlung eingeladen werden. Diese Zukunft hatte begonnen, als die Anwesenden einstimmig beschlossen, die neue Satzung ab sofort in Kraft zu setzen.
Sebastian Krätzig, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender der Burgdorfer Sozialdemokratie, gehört als Koordinator dem Team an, das den Lehrter SPD-Landtagskandidaten Hans-Jürgen Licht im Kampf um den Wahlkreis 30 (Burgdorf/Lehrte/Uetze) unterstützt. Das vorrangige Ziel sei jetzt, den sozialdemokratischen Bewerber aus Lehrte über öffentliche Auftritte und Teilnahmen an Veranstaltungen in Burgdorf und Uetze bekannt(er) zu machen, berichtete Krätzig.