Sorgenser Ortsvorsteher informiert sich über Erdverkabelung

Dirk Schwerdtfeger fährt am 24. Februar zur „Fachkonferenz technische und wirtschaftliche Fragen zum Einsatz von Erdkabeln bei HGÜ-Infrastrukturvorhaben“. (Foto: Dirk Schwerdtfeger)

Dirk Schwerdtfeger fährt zur Fachkonferenz nach Kassel

SORGENSEN/BURGDORF (r/jk). Dirk Schwerdtfeger, Ortsvorsteher in Sorgensen, fährt am 24. Februar 2015 zur „Fachkonferenz technische und wirtschaftliche Fragen zum Einsatz von Erdkabeln bei HGÜ-Infrastrukturvorhaben“ in Kassel.
Der Ausbau des Höchstspannungsübertragungsnetzes in Deutschland hat eine überragende Bedeutung für die Umsetzung der Energiewende. Aufgrund der immensen Eingriffe in die Natur und der damit verbundenen Belastung von Umwelt und Mensch stellen die Transparenz der Planungsverfahren sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit eine Notwendigkeit dar, um das Mindestmaß an Akzeptanz für die Umsetzung der Projekte zu erreichen. Jedes Leitungsausbauvorhaben wird landschaftliche Ressourcen verbrauchen und möglicherweise auch Lebensqualität einschränken. Wo immer möglich, müssen diese Belastungen durch eine weitgehende Erdverkabelung reduziert werden.
„Im aktuellen Netzausbauprojekt SuedLink erfolgte bislang eine wenig differenzierte und intransparente Diskussion über die Möglichkeiten einer Erdverkabelung. In der Fachkonferenz am 24. Februar soll deshalb der aktuelle rechtliche und gesetzliche Rahmen für den Einsatz von Erdkabeln systematisch beleuchtet werden“, so Schwerdtfeger. „Darüber hinaus werden Impulse über die praktischen Einsatzmöglichkeiten gesetzt und Fragen nach Kosten und Wirtschaftlichkeit beantwortet.“ Ferner soll kritisch diskutiert werden, ob Einschränkungen bei der späteren Nutzung und Bewirtschaftung von Flächen mit Erdkabeln zu erwarten sind.
Dirk Schwerdtfeger möchte durch die Teilnahme an dieser Fachkonferenz möglichst viele Informationen zur Erdverkabelung einholen um später fachlich einwandfrei informieren zu können.