Sinfonisches mit Pauke und Trompete

Sönke Grohmann dirigiert das Sinfoniekonzert des Collegium Musicum Hannover am 28. Januar im Saal des StadtHauses Burgdorf. (Foto: Leibniz Universität)
Burgdorf: VAZ StadtHaus |

Mit dem Orchester der Leibniz-Uni

BURGDORF (r/kl9. Am Samstag, 28. Januar, ab 19.30 Uhr beginnt im Großen Saal des Stadthauses Burgdorf (Sorgenser Straße 31) ein Sinfoniekonzert des Collegium Musicum Hannover unter Leitung von Sönke Grohmann.
Nach langen Jahren ist es dem Kulturverein "Scena" gelungen, wieder einmal ein ausgewachsenes Sinfonieorchester für ein Konzert nach Burgdorf einzuladen. Karten für das Konzert gibt es an der Abendkasse, im Vorverkauf bei Wegeners Buchhandlung und Firma Bleich sowie über telefonische Reservierung unter der Scena-Servicenummer (05136) 89 69 57. Jugend und Flüchtlinge haben freien Eintritt, benötigen aber dennoch eine Karte.
Das Orchester der Leibniz-Universität Hannover hat dafür ein sehr attraktives Programm erarbeitet, das mit der jugendlich frischen und ausgelassenen Es-Dur Bläserserenade op. 7 von Richard Strauß beginnt.
Es folgt das in Es-Dur notierte bekannte Trompetenkonzert von Joseph Haydn. Der Solist ist Georg Stucke, der nach seinem Studium in Essen und Basel zu einer steilen Orchesterkarriere bei den Dresdner Philharmonikern und als Solotrompeter beim WDR Sinfonieorchester ansetzte.
Derzeit ist Stucke Solotrompeter beim Sinfonieorchester Wuppertal, man darf sich auf eine hochvirtuose und mitreißende Interpretation gefasst machen. Höhepunkt des Programms ist jedoch die 3. Sinfonie von Johannes Brahms.
„Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel!“ schrieb Clara Schumann über dieses Werk des 50-jährigen Brahms, das seitdem nichts von seiner Faszination verloren hat.