Sieben Künstler auf einen Streich in der Innenstadt

Der „Tenor für alle Fälle“ Jürgen Meyer (Mi.) erhielt vom Publikum in der „kleinsten Fußgängerzone Deutschlands“ viel Beifall für die Comedian Harmonists-Klassiker wie „Wochend und Sonnenschein“, „Veronika, der Lenz ist da“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“. (Foto: Georg Bosse)

Pferdemarkt und Straßenmusikfestival lockt viele Besucher

BURGDORF (gb). Am vergangenen Samstag fiel der 3. Burgdorfer Pferde- und Hobbytiermarkt des Jahres mit dem Sommeranfang (21. Juni) zusammen. Trotz der wahrlich nicht sommerlichen Witterungsverhältnisse war einmal mehr eine Menge an Menschen auf dem Gelände Am Kleinen Brückendamm unterwegs, um sich die böig frischen Vormittagsstunden von den vorhandenen Attraktionen und Darbietungen kurzweilig vertreiben zu lassen.
Unter anderem von einer hochstelzenden „Drachenreiterin“, am Glücksrad der Stadtsparkasse Burgdorf oder bei Vorführungen aus vergangenen Landwirtschaftszeiten auf dem Präsentationsgeläuf des Vereins Burgdorfer Pferdeland.
Im Rahmen des Pferdemarkt begleitenden „City-Samstags“ spielten sieben Künstler in der „kleinsten Fußgängerzone Deutschlands“ zum 1. Burgdorfer Straßenmusikfestival auf, das vom Ehlershäuser Sänger und Musiker Daniel Fernholz charmant und unterhaltsam präsentiert wurde.
Die ausgewiesene Fußgängerzone vor dem Uhrenhaus Dittmann am Spittaplatz ist klein, sehr klein. Aber ist sie auch die Kleinste in ganz Deutschland? Wenn ja, ließe es sich mit ihr prima als „Alleinstellungsmerkmal“ werben.
Doch auch die pfälzische Gemeinde Dirmstein und die thüringische Stadt Nordhausen am Harz vermarkten ihre kleinste (111 Meter Länge) bzw. kürzeste (86 Meter Länge) Fußgängerzone offensiv mit diesem Superlativ. In Burgdorf hat jemand das Maßband in die Hand genommen. Herausgekommen sind 13,40 Meter Länge und 7,70 Meter Breite.