Schüler des Gymnasiums Uetze besuchte Schulbiologiezentrum

Im ersten Teil des Kurses sind in drei Kleingewässern Organismen aufgespürt worden, die dann später bestimmt wurden. (Foto: Gymnasium Uetze)

Wasser ist nicht gleich Wasser

UETZE (r/hhs). Das haben am 15. August die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie des 12. Jahrgangs unter Leitung von Frauke Perl des Gymnasiums Uetze erfahren, als sie ihre im vergangenen Schuljahr gewonnen theoretischen Erkenntnisse zur Gewässerökologie im Schulbiologiezentrum Hannover praktisch angewendet haben.
Im ersten Teil des Kurses sind in drei verschiedenen Kleingewässern Organismen aufgespürt worden, die dann später unter dem Binokular bestimmt werden mussten. Molchlarven und Frösche konnten zwar auch ohne Hilfsmittel einer bestimmten Art zugeordnet werden, die verschiedenen Insekten und deren Larven hingegen waren diesbezüglich schon kapriziöser und machten es den jungen Wissenschaftlern nicht immer leicht, sie bis auf die Artebene genau bezeichnen zu können. Bei der Untersuchung der Gewässerfauna ist sehr genau darauf geachtet worden, dass die Tiere nicht zu Schaden kommen, damit sie nach Abschluss der Bestimmung unversehrt wieder in ihr Heimatgewässer verbracht werden können.
Im Zentrum des zweiten Kursteils stand die Untersuchung der chemischen und physikalischen Parameter. Hierbei standen besonders Temperatur, Sauerstoffgehalt und die Konzentration verschiedener stickstoffhaltiger Moleküle im Vordergrund, die bei der Bewertung eines stehenden Gewässers eine große Rolle spielen. Die Bestimmung der chemischen Parameter erfolgte mit einem Analysekoffer, in dem standardisierte Schnelltests zur Verfügung standen. Die Schülerinnen und Schüler führten diese Tests durch und diskutierten im Anschluss ihre Ergebnisse.
Der Projekttag wurde professionell mit Herz und Humor von Frau Dr. Schulz (SBZ) begleitet und geht als fröhlicher ereignis- und lehrreicher Tag in die Annalen des Kurses ein.