„Schau nicht unter`s Rosenbeet“ ist ein Mordsvergnügen

Amanda (Mary Hamm-Rixen) und Lucien (Sven Müller) raten Dora (Carmela Cantore; v.re.) dringend, die Giftcocktails verschwinden zu lassen. Foto: Georg Bosse (Foto: Georg Bosse)

VVV-Theater spielt spektakuläre Kriminalkomödie

BURGDORF (gb). Norman Robbins ist als Schauspieler, Regisseur und Autor international bekannt. Zu den Bühnenwerken des Engländers mit dem sprichwörtlichen „britischen Humor“, gehört unter anderen „A Tomb with a View“, das hier in der deutschen Fassung von Axel von Koos unter dem Titel „Schau nicht unter`s Rosenbeet!“ publik wurde. Das Stück ist eine schwarzhumorige Kriminalkomödie, mit der das Burgdorfer Laienschausspiel-Ensemble vom VVV-Theater am vergangenen Freitagabend im Bühnensaal des Johnny B. (Haus der Jugend) Premiere feierte. Die Regie führt Christine Garms (Assistenz: Birgit Hübert).
Die Sippe der Henks ist mehr als absonderlich. Dora Henk (Carmela Cantore) ist eine inbrünstige Giftmischerin, Lucien /Sven Müller) betreibt schauerliche Experimente, Marcus (Conny Thees) hält sich für Cäsar, Emily (Thea Thees) ist die (un)heimliche Herrscherin des Clans, Monica (Rhonda Neumann) gibt sich als „Femme fatale“ und William lebt als Werwolf eingesperrt im Keller des Monument House. Nur wenige Außenstehende hatten bislang Gelegenheit, Einblick in das Leben und Treiben dieser kuriosen Familie zu nehmen. Denn Besucher konnten meistens nicht mehr darüber berichten, weil sie stattdessen nach einem hübschen Mord im Rosenbeet der Henks landeten.
Doch als Vater Septimus stirbt, kommt das Leben der Henks gehörig durcheinander. Zwar nicht, weil man den Tod des Alten bedauert, sondern weil Familien-Anwältin Amanda Penworthy (Mary Hamm-Rixen) ihnen mitteilt, dass Septimus mit der mysteriösen Schundroman-Schriftstellerin Ermyntrude Ash (Simone Grickscheit) eine völlig Fremde als Haupterbin eingesetzt hat. Sie erscheint mit ihrem Sekretär Peregrine Potter (Oliver Kornrumpf) und weilt wenig später selbstverständlich nicht mehr unter den Lebenden.
Aber jetzt geht der mordskomische Familienkrieg erst richtig los, und jeder muss sich die bange Frage stellen, ob er nicht das nächste Opfer wird...
Weitere Vorstellungen finden im Johnny B. am Sonntag, 14.März, um 15 Uhr, am Mittwoch, 17. März, um 20 Uhr sowie am Freitag, 19. März und Samstag, 20. März auch jeweils um 20 Uhr statt.
Karten im Vorverkauf gibt es bei Firma Bleich „Drucken & Stempeln“ für acht (Erwachsene) bzw. sechs Euro (Jugendliche) und an der Abendkasse für neun/sieben Euro.