„Schätze“ im Stadtmuseum

Römische Gewichte und Maße (l.) sind die „Schätze“ von Helmut Engel. (Foto: Georg Bosse)

Ausstellung „Verborgene Schätze – Sammeln als Hobby“ eröffnet

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Das Sammeln ist eine ideelle Beschäftigung. Die Burgdorfer Ausstellung „Verborgene Schätze – Sammeln als Hobby“ im Stadtmuseum an der Schmiedestraße zeigt bis zum 20. August Stücke von sammelnden Idealisten aus Burgdorf, Schwüblingsen und Umgebung.
Mit einer erläuternden Museumsführung wurde die Ausstellung am vergangenen Samstag offiziell eröffnet und für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht. SMB/VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich freute sich über die Besucher, die Zeit gefunden hatten, die Runde mitzugehen.
Dabei erfuhren sie teils Erstaunliches über die präsentierten Exponate und ihre Liebhaber. Unter anderem widmet sich Ulrike Meissner seit vielen Jahren dem Nähen von Teddybären. „An den Wochenenden, an denen wir während der Ausstellungsdauer die Sammler und ihre Leidenschaft einzeln vorstellen wollen, wird es auch eine „Teddybär-Sprechstunde“ geben“, so Bleich.
Vor 30 Jahren entdeckte der Burgdorfer Helmut Engel eine alte englische Waage mit entsprechenden Gewichten auf einem Flohmarkt in der irischen Hauptstadt Dublin. Seitdem haben ihn antike und bejahrte Waagen, Maße und Gewichte nicht mehr losgelassen. So sind zum Beispiel in einer Vitrine antike Gewichte aus der Römerzeit zu bewundern.
Das lebenslange Interesse von Armin Baur aus Burgdorf gilt der Fotografie. Zu sehen gibt es einen Teil seiner „Schätze“ sowie Zubehör und historische Aufnahmen. Und mit Filmplakaten zu klassischen Kinoschlagern jeden Genres lädt Christian Lindemann, Geschäftsführer des Burgdorfer Lichtspieltheaters „Neue Schauburg“, zu bewegten und bewegenden Erinnerungen ein.
Des Weiteren geben Gerhard Rickert (Hanomag-Modelle), Ulrich Schulz aus Schwüblingsen (Gläser & Bierkrüge), Christoph Adolph (rororo-Taschenbücher) und Holger R. Evers (Burgdorf-Postkarten) abwechslungsreiche Einblicke in ihr jeweiliges Steckenpferd.