Sanierungsmaßnahmen starten

Die Sanierungsmaßnahmen können starten, v.l. Katharina Schlegel-Arendt, Eva Becker, Bettina Kiesewetter und Donald Albrecht.

Schützenverein Uetze macht sich energetisch „Fit für die Zukunft“

UETZE (dno). Das neue Banner am Schützenheim Uetze zeigt, was den Schützen hier wichtig ist und wohin die Reise in der Zukunft gehen soll: „Energie einsparen-Klima schützen“!
Zum Anfang des Jahres stimmten die Schützen einstimmig für eine energetische Sanierung ihres Schützenheimes. Gefördert und unterstützt werden sie dabei vom Umweltzentrum und deren e.coSport-Programm der Stadt und Region Hannover, die bereits über 170 Sportvereine unter die Arme gegriffen haben.
„Die Unterstützung im Rahmen von e.coSport ist sehr hilfreich für uns, um die technisch sinnvollen Möglichkeiten zu definieren und Klarheit über die Reduktion der zukünftigen Betriebskosten zu gewinnen“, erläutert der 1. Vorsitzende Donald Albrecht.
Sobald die offizielle Baugenehmigung vor liegt – wird in Kürze erwartet – kann es losgehen. Im Fokus vor allem „Heizung und Dämmung“. So kommen im ersten Schritt die alten Nachtspeicheröfen raus, die durch eine moderne und vor allem effiziente Warmwasserzentralheizung mit Gas-Brennwerttechnik inklusive eines neuen Gasanschlusses ersetzt werden. Weiterhin wird der Verein die oberste Geschossdecke, den neuen Fußboden, die Außenwand sowie die Innenwand des Luftgewehrstandes, dämmen. Die alte Beleuchtung im Clubraum und im Luftgewehrstand wird durch neue LED-Leuchten ersetzt. Nach Umsetzung aller Maßnahmen reduziert sich der Energiebedarf so um 27 Prozent!
Der Verein investiert 210.000 Euro in die energetische Sanierung, von der Region Hannover gibt es einen Zuschuss von 75.000 Euro. Weitere Zuschüsse sind beim Regionssportbund, bei der Gemeinde Uetze sowie bei der „Aktion Mensch“ beantragt. Hier erhofft man sich beispielsweise eine finanzielle Unterstützung für eine barrierefreie Toilette. Denn im Zuge der energetischen Sanierungsmaßnahmen wird das Schützenheim zudem erweitert und „Fit für die Zukunft gemacht“, erklärt Albrecht.
„Wir schaffen eine barrierefreie Toilette, modernisieren und erweitern unseren Schießstand von sieben auf zwölf Bahnen und es wird einen Hauswirtschaftsraum sowie einen Dartraum geben“, erzählt der 1. Vorsitzende Donald Albrecht, „„Einen besseren Zeitpunkt für diese Maßnahmen als jetzt, gibt es kaum. Die Erweiterung ist durch einen geringen Mehraufwand möglich und die Finanzierungssituation ist so günstig wie nie. Wir wollen auch auf eine moderne elektronische Zielerfassung umstellen, die gleich die Ergebnisse anzeigt.“ Bisher müssen die Pappscheiben umständlich mit einer Zuganlage hin- und hergefahren werden, um die Schießergebnisse abzulesen.
Die Sanierungsmaßnahmen müssen bis zum Start der „Heizperiode“ abgeschlossen sein, um das Schützenheim wieder nutzen zu können. Bis dahin wird auf die Nachbarvereine in Katensen und Hänigsen ausgewichen oder auch die mobile Anlage für das Training genutzt.