Rennente „366“ hatte am Ende den Schnabel vorn

Zum 8. Entenrennenstart auf der Auebrücke „Poststraße“ mussten die Veranstalter für die 5.500 „Race-Ducks“ schon einen großen Radlader bemühen. (Foto: Georg Bosse)

8. Entenrennen zum Pferdemarkt- und City-Samstag-Finale

BURGDORF (gb). Bei herbstlichem Schmuddelwetter, grauem Himmel und Nieselregen hatten es die 5.500 Plastikentchen, darunter 500 magentafarbene Erpel vom Burgdorfer Telekom-Vertriebspartner EHG expert, eilig, zum 8. Entenrennen der Auestadt in das innerstädtische Gewässer zu purzeln. Die Teilnahme der expert-Enten war Hinweis auf und Werbung für das „Schnelle Internet in Burgdorf“, das die Deutsche Telekom per „Vectoring“ in großen Teilen der Stadt bis Ende September eingerichtet haben will (der MARKTSPIEGEL berichtete).
Das von der Initiative „Ich kauf`in Burgdorf“ erstmals verantwortlich veranstaltete Entenrennen war unbestritten das Highlight zum Ausklang der Burgdorfer Pferde- und Hobbytiermarkt-Saison 2015 mit „City-Samstag“. Mit „Ein bisschen Spaß muss sein“ vom Musikcorps Langenforth begleitet, nahm der bunte Entenpulk das Rennen auf, bei dem am Ende die Nummer „366“ den Schnabel vorn hatte. Leider mussten EDEKA-Cramer Geschäftsführerin Inga Ali und Moderator Christoph Dannowski auf die Anwesenheit des/der Gewinners/in verzichten und konnten ihm/ihr so nicht den vom MARKTSPIEGEL gestifteten 1.000 Euro Burgdorfer-Einkaufsgutschein persönlich überreichen. Der beträchtliche Erlös dieser Spaßveranstaltung kommt dem Kinderfest „Actionpark“ im Rahmen des bevorstehenden Oktobermarkt-Spektakels zugute.
Auch im dritten Jahr in Folge war der Burgdorfer „City-Samstag“, der als flankierende Marketingmaßnahme zu den vergangenen sechs Pferdemärkten für mehr Belebung in der Innenstadt sorgen sollte, kein „zusätzliches Spektakel“, sondern ein Angebot mit „netten Aktionen“, um auf die Qualitäten der City-Händler aufmerksam zu machen. Häufig jedoch wälzten sich mehr Fahrzeuge als einkaufsbummelnde Fußgänger oder gar Pferdemarktbesucher über die Flaniermeile „Marktstraße“.