Regionspräsident würdigt Ehrenamtliche aus Burgdorf

So sieht ehrenamtliches Engagement in der Region Hannover aus: die geehrten Ehrenamtlichen mit Regionspräsident Hauke Jagau. (Foto: Christian Stahl, Region Hannover)

„Engagement im Fokus!“: Ehrung durch die Region Hannover

REGION/BURGDORF (r/jk). Sie organisieren Ausflüge für Seniorinnen und Senioren, löschen Brände oder helfen Flüchtlingen, sich in Deutschland einzuleben: Ehrenamtliche gestalten das Leben in ihrer Stadt oder Gemeinde in wesentlichem Maße mit und sorgen für ein gelungenes Miteinander. In der Veranstaltung „Engagement im Fokus!“ würdigte Regionspräsident Hauke Jagau am vergangenen Freitag gemeinsam mit den stellvertretenden Regionspräsidentinnen Angelika Walther und Michaela Michalowitz diesen Einsatz.
„Ohne ehrenamtliches Engagement sähe unsere Gesellschaft anders aus. Das Klima wäre unsozialer“, betonte Regionspräsident Hauke Jagau. „Es ist großartig zu sehen, wie vielfältig sich Menschen in der Region Hannover einsetzen. Ich bin aber auch sicher: Ehrenamt lohnt sich – weil man Gemeinschaft und Dankbarkeit erlebt und Sinnvolles tut. Wer sich engagiert, bekommt etwas zurück. Trotzdem dürfen wir nicht glauben, dass ehrenamtlicher Einsatz eine Selbstverständlichkeit ist. Wer sich für andere einsetzt, übernimmt Verantwortung und verdient Anerkennung und Dank.“
41 Menschen aus den Kommunen der Region Hannover bekamen im Rahmen der Veranstaltung ein Dankeschön, sieben von ihnen stellvertretend für eine Gruppe oder ein Projekt. Die mit 19 Jahren jüngste Geehrte ist Svenja Ahlswe aus Seelze. Ihr Engagement wurde stellvertretend für das Jugend-Trainer-Team der DLRG-Seelze gewürdigt. Die mit 82 Jahren älteste Geehrte ist Renate Löhr aus der Wedemark, die die Ehrung stellvertretend für den „Arbeitskreis zur Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung in Wedemark“ entgegennimmt. Sopranistin Eva Herzig und Pianistin Janina Koeppen umrahmten das Programm musikalisch. Die hannoversche Journalistin Tanja Schulz führte als Moderatorin durch den Abend.


Bildunterschrift:
So sieht ehrenamtliches Engagement in der Region Hannover aus: die geehrten Ehrenamtlichen mit Regionspräsident Hauke Jagau. Foto: Christian Stahl, Region Hannover


Geehrt wurden aus Burgdorf und Uetze folgende Personen:
Burgdorf:
Ullrich Weber entschloss sich, nachdem er selbst einen Schlaganfall erlitt, seine Zeit anderen Betroffenen zu widmen. So gründete er 2004 eine Schlaganfall-Selbsthilfegruppe und ist inzwischen Vorsitzender des „Schlaganfall Landesverbandes Niedersachsens“. Unter dem Motto der Selbsthilfegruppe „Gemeinsam geht´s leichter“ versteht er sich als „Brückenbauer“ in der Gesellschaft und setzt sich mit schier unermüdlichem Engagement für die Belange der Betroffenen ein.
Horst Riebesell ist seit fast 15 Jahren ein überaus aktives Mitglied des Verkehrs- und Verschönerungsvereines der Stadt Burgdorf. So engagiert er sich in dessen Organisationskreis „Club für aktive (Un)Ruheständler“ und wirkt als Hausmeister im Stadtmuseum und in der „KulturWerkStadt“ mit. Sein unermüdlicher Einsatz hinter den Kulissen trägt so zum Erfolg zahlreicher Veranstaltungen bei.
Bernhard Rose ist seit mehr als 30 Jahren als Schriftführer in der NABU-Gruppe Burgdorf, Lehrte, Uetze aktiv und ständiger Ansprechpartner für alle Belange rund um den Naturschutz. Seine Naturschutzprojekte umfassen z.B. die Neuanlage und Pflege von Streuobstwiesen oder die Errichtung eines Storchenturms in Burgdorf. Durch die Einrichtung von Fledermaus-Winterquartieren in alten Kellern hat sich Bernhard Rose zu einem überregional gefragten Fledermausspezialisten entwickelt.
Uetze:
Tove Knebusch hat maßgeblich den Dorferlebnispfad in Dollbergen konzipiert und gestaltet, der zur Gartenregion 2009 eröffnet wurde. Zusätzlich engagiert sie sich in der Zukunftswerkstatt Dollbergen. In diesem Zusammenhang war sie die treibende Kraft hinter dem Projekt der Säuberung und Verschönerung des Bahnhofstunnels, der unter Mitwirken zahlreicher lokaler Künstlerinnen und Künstler verschönert wurde. Darüber hinaus unterstützt Tove Knebusch Flüchtlinge in ihrem Alltag, indem sie diese z.B. beim Gang zu Behörden unterstützt.