Realisierungswettbewerb „Familienzentrum“

Mit Unterstützung ihrer PAULUS-Erzieherinnen Astrid Beigel (l.) und Marlene Deskau (r.) fischten Klaas und Leonie (v.l.) die zehn Wettbewerbsteilnehmer plus vier mögliche Nachrücker aus der Lostrommel. (Foto: Georg Bosse)

Aus 371 Bewerbungen zehn Architektenbüros ermittelt

BURGDORF (gb). Für den Neubau eines Familienzentrums im Burgdorfer Süden wurde ein Architektenwettbewerb europaweit ausgeschrieben, auf den sich 371 Büros für ein Losverfahren gemeldet haben. Darunter Planungsbüros aus Österreich (4), Spanien (3) und Italien (2) sowie aus Dänemark, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden und Polen (jeweils 1).
Das Verfahren sieht vor, neben den gesetzten Bauplanern aus Hankensbüttel (Die Planschmiede 2KS GmbH & Co. KG), aus Hannover (dRei Architekten BDA & Mosaik Architekten BDA PartGmbH) sowie aus Burgdorf (Höhlich & Schmotz PartGmbH und Riesenberg + Tiarks Bauplanung GmbH), weiteren zehn Architekten die Gelegenheit zu geben, ihre Ideen und Konzepte zur endgültigen Entscheidung zu präsentieren. Für Preis und Anerkennungen stellt die Stadt Burgdorf einen Gesamtbetrag in Höhe von 17.000 Euro zur Verfügung.
In Trägerschaft des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Burgdorf soll bis Ende 2018/Anfang 2019 ein Familienzentrum mit Seminarraum, Funktions- und Kleingruppenräumen sowie mit einem Raumprogramm für zwei Krippengruppen und drei Kindergartengruppen mit einer Nutzfläche von etwa 900 Quadratmetern realisiert werden.
Im Beisein von Christiane Gersemann, Vorsitzende des Familien- und Jugendhilfeausschusses, der Leiterin der städtischen Jugendverwaltung, Nicole Raue, und Birgit Meinig vom Ev.-luth. Kirchenkreis, Architekt Andreas Fischer, Fachbereichsleiter Stadtplanung, Werner Stakemann von der Gebäudewirtschaft sowie Paulus-Pastor und Vize-Bürgermeister Matthias Paul wurden am vergangenen Mittwoch im PAULUS-Gemeindezentrum am Berliner Ring zehn Wettbewerbsteilnehmer und vier eventuelle Nachrücker in einem anonymen Lostrommelverfahren ermittelt. Dafür fungierten die zweijährigen Klaas und Leonie von der PAULUS-Krippe als „Glücksfeen“. Ab Mittwoch, 21. Juni, will die Stadt Burgdorf alle Wettbewerbsbeiträge öffentlich machen.