Raumprogramm für Berufsbildende Schulen beschlossen

Die BBS Burgdorf rüstet sich für die Anforderungen modernster Kraftfahrzeugtechnik: Bereits im September wurde im Beisein von Regionsdezernent Ulf-Birger Franz (oben links) ein neues E-Auto an die Berufsbildende Schule um Schulleiter Gerhard Klaus (Dritter von rechts) übergeben. (Foto: Daniela Rosendahl)

BBS Burgdorf bereitet sich auf Bereich Fahrzeugtechnik vor

BURGDORF/ HANNOVER (r/jk). Ab dem Sommer 2016 wird die Ausbildung im Bereich Fahrzeugtechnik an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Burgdorf gebündelt. Das sieht das so genannte Zielkonzept 2020 vor, nach dem die Region Hannover die Berufsschullandschaft zukunftsfähig weiterentwickelt. Demnach werden die inhaltlich ähnlichen Kfz-Ausbildungsgänge der BBS 6 in Hannover und der BBS Burgdorf in der Auestadt am Berliner Ring zusammengeführt. Das Raumprogramm, das die dafür nötigen Raumbedarfe beschreibt, hat die Regionsversammlung jetzt mit breiter Mehrheit beschlossen.
Entwickelt wurde das Raumprogramm von einer Arbeitsgruppe aus Lehrern beider Schulen. Ihr Ergebnis: Um in zwei Jahren die Kfz-Auszubildenden aus dem gesamten Regionsgebiet aufnehmen zu können, werden in der BBS Burgdorf zehn neue Räume für Unterricht, Werkstätten, zur Lagerung oder als Lehrerzimmer benötigt. Zudem ist neue Technik nötig. Außerdem schlägt die Arbeitsgruppe vor, Unterstellmöglichkeiten für den für Unterricht genutzten schuleigenen Fahrzeugpark zu schaffen und weitere Parkplätze auf dem Gelände der BBS Burgdorf zu erschließen.
„Durch die Konzentration der Fahrzeugtechnik in Burgdorf entsteht ein Kompetenzzentrum, das seinesgleichen sucht“, sagt Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover. „Mein Dank gilt den Lehrkräften der BBS 6 und BBS Burgdorf, die gemeinsam unter Einbeziehung der Kammern und Innungen nach einer optimalen Lösung gesucht haben.“
Die Region Hannover hat als Schulträgerin mit den Planungen der nötigen Um- und Neubauten an der BBS Burgdorf bereits begonnen. Ziel ist, dass die Arbeiten bis zum Sommer 2016 abgeschlossen sind. Erwartet werden Kosten in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro.