Ralph Scheferling bleibt Vorsitzender des Kirchenkreistages

Der Steinwedeler Pastor und stellvertretende Superintendent Mirko Peisert (r.) bei seinen Ausführungen zu „Aktuelles aus der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis“. Während Friederike Rosengarten (4.v.r.) nicht mehr zur Wiederwahl stand, wurden Ralph Scheferling, Andreas Anke und Volker Kleinhans (Mi; v.r.) in geheimer Wahl in ihren Ämtern einmütig bestätigt. (Foto: Georg Bosse)

„Ad hoc“-Ausschuss für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Burgdorf

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Den Auftakt zur 11. Sitzung des Kirchenkreistages (KKT) des Kirchenkreises Burgdorf machte am vergangenen Dienstag eine Andacht mit Pastorin Susanne Paul von der Martin-Luther-Gemeinde Ramlingen/Ehlershausen & Otze. Dem schloss sich unter anderem die Vorstellung der neuen Kirchenkreisamtsleiterin „Burgdorfer Land“ Jaqueline Gebauer und die Neuwahlen zum KKT-Vorstand an.
Die geheim durchgeführten Vorstandswahlen bei der gastgebenden Paulus-Gemeinde beließen die bisherigen Funktionsträger, Ralph Scheferling (1. Vorsitzender) aus Steinwedel/Kolshorn und seinen Stellvertreter Pastor Andreas Anke aus Lehrte sowie die Beisitzer Pastorin Susanne Paul (Ehlershausen), Volker Kleinhans (Burgdorf) und Matthias Oppermann (Hänigsen/Obershagen) für weitere drei Jahre einmütig in ihren Ämtern. Lediglich für die ausscheidende Beisitzerin Friederike Rosengarten konnte noch kein(e) Nachfolger(in) gefunden werden.
Den Bericht und das Konzept zum Tagesordnungspunkt „Aktuelles aus der Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis“ stellte der Steinwedeler Pastor und stellvertretende Superintendent Mirko Peisert vor. Mit rund 350 Ehrenamtlichen seien die meisten Gemeinden im Kirchenkreis in der Flüchtlingsarbeit aktiv. „In Zusammenarbeit mit dem Diakonieverband und in Kooperation mit den Kommunen passiert an vielen Stellen ganz viel“, so Peisert. Beispielsweise Andachten für Flüchtlinge in Uetze. Aber die aktuelle Situation brauche Ordnung und Orientierung. „Dafür wurde ein „Ad hoc“-Ausschuss für unsere Flüchtlingsarbeit ins Leben gerufen, um die Vergaberichtlinien für die finanzielle Unterstützung von Projekten zu formulieren. Bislang sind 15.000 Euro für eine halbe Stelle „Flüchtlings- und Sozialarbeit“ in Uetze sowie 11.000 Euro für eine Büro- und Koordinierungsstelle gemeinsam für Steinwedel und die Markus- und Matthäusgemeinde in Lehrte bewilligt worden“, erklärte Mirko Peisert. Darüber hinaus wird sich der Ausschuss darum kümmern, Modelle für die seelsorgerische Begleitung von Ehrenamtlichen zu entwickeln.
2017 wird die Reformation 500 Jahre. Dieses für die Evangelisch-lutherische Kirche große Ereignis war mit der Vorstellung des Jahresmotto 2016/17 „Reformation 500 – In aller Freiheit“ auch auf der KKT-Sitzung präsent.