„Rad & Tat“ im Flüchtlingsquartier

Mit Unterstützung von Susanne Katzberg aus der Nachbarschaft „Sorgenser Grundweg“ haben Imke Fronia (Diakonie), Barbara Gebbe (Kolpingfamilie), Hans Bauer (Bürger für Bürger) und Jörg Datkewitz das gemeinsame Projekt „Rad & Tat“ in der Flüchtlingsunterkunft „FTZ“ an den Start gebracht. (Foto: Georg Bosse)

Mitmachen beim Schrauben, Spielen und Sprechen

BURGDORF (gb). In der vom Burgdorfer Sozialarbeiter Eitel Moch betreuten Flüchtlingsunterkunft „FTZ“ hat ein von der Nachbarschaftshilfe „Sorgenser Grundweg“ unterstütztes, integratives Projekt „Asyl“ gefunden. „Rad & Tat“ ist ein gemeinschaftliches Vorhaben der Diakonie Hannover-Land mit dem Verein „Bürger für Bürger“ in Trägerschaft der Kolpingfamilie Burgdorf. Seit einigen Tagen hat eine „Mitmach“-Werkstatt und ein Begegnungs-Café in dem Flüchtlingsquartier immer montags und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr seine Türen geöffnet.
Ein wenig angelehnt an das bereits bewährte „Bürger für Bürger“-Reparaturcafé werden zu den Öffnungszeiten gespendete Zweiräder von Jörg Datkewitz und Ulrich Seelaff ehrenamtlich und fachgerecht wieder auf Vordermann gebracht. Dabei wird erwartet, dass Radler, die ihren „Drahtesel“ im oben genannten Zeitraum reparieren lassen möchten, selbst mit Hand anlegen. Währenddessen bietet das Begegnungs-Café Gespräche und Spiele sowie Kontakte und kulturellen Austausch an. „Personen, die nicht mitschrauben können, erhalten so die Gelegenheit, sich nach ihren Möglichkeiten und Talenten im Begegnungs-Café einzubringen“, so die Flüchtlingskoordinatorin der katholischen St. Nikolaus-Pfarrgemeinde, Barbara Gebbe, sowie Imke Fronia von der Diakonie.
Das Projekt „Rad & Tat“ braucht selbst Rad und Tat. Unter fahrrad@datkewitz.de bittet Jörg Datkewitz Personen um eine kurze Mitteilung,, wenn sie reparaturfähige Damen-, Herren- und Kinderräder sowie gebrauchsfähiges Zubehör, wie beispielsweise Helme und Schlösser, spenden möchten. Imke Fronia freut sich, wenn sich unter imke.fronia@evlka.de Menschen melden, die Lust haben, an diesem Projekt tatkräftig und ehrenamtlich mitzuwirken.
„Last but not least“ muss das gemeinsame Vorhaben ja auch noch finanziell unterstützt werden. Dafür hat die Kolpingfamilie Burgdorf bei der Stadtsparkasse mit IBAN: DE64 2515 1371 0100 0666 61 ein Spendenkonto mit dem Stichwort „Fahrradwerkstatt/Begegnungs-Café“ eingerichtet.