Protest gegen die Todesstrafe

Das ai-Transparent an der Außenwand der Burgdorfer St. Pankratiuskirche machte auf den 30. November, den „Internationalen Tag für das – gegen die Todesstrafe“ aufmerksam. (Foto: Georg Bosse)

amnesty international-Aktion auch in Burgdorf

BURGDORF/BURGWEDEL (gb). Die Todesstrafe ist keine angemessene und keine rechtsstaatlich-demokratische Antwort auf Kriminalität, Mord und Terror. Bei ihrer Anwendung nimmt häufig nicht die beabsichtigte Gerechtigkeit, sondern eher Rache und Vergeltung ihren Lauf.
Jedoch bleiben besorgniserregende Nachrichten leider nicht aus. Insbesondere aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens sind im Zusammenhang mit dem Terrorismus steigende Vollstreckungszahlen zu registrieren, in der Türkei wird nach dem vereitelten Putschversuch über eine Abstimmung im Parlament zur Wiedereinführung der Todesstrafe nachgedacht, die in den Vereinigten Staaten immer noch Teil des Rechtssystems ist. Daher bleibt die Bedeutung der Amnesty International (ai)-Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ dringend erforderlich.
Die ai-Gruppe Burgdorf/Burgwedel unterstützte bereits im dritten Jahr diese Aktion und bedankte sich bei der St. Pankratius-Kirchengemeinde, die für das Aufhängen des Transparentes „Cities for Life – Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ die (Marktstraßen-)Außenwand des Gotteshauses am Spittaplatz zur Verfügung stellte.