Präventives Projekt beschlossene Sache

Als vierte Kommune im Verbreitungsgebiet des MARKTSPIEGEL unterzeichnete Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg (re.) mit Polizeipräsident Uwe Binias (li.) die Vereinbarung für Uetze zur "Zusammenarbeit im Rahmen der Kriminalitätsverhütung" (Foto: Georg Bosse)

Bürgermeister und Polizeipräsident unterzeichnen Vertrag

UETZE (gb). Um den in der „Freizeitland“-Gemeinde Uetze lebenden Menschen (noch) mehr Sicherheit und Wohnqualität zu bieten, hat die Kommune mit der Polizeidirektion (PD) Hannover eine Vereinbarung zur „Zusammenarbeit im Rahmen der Kriminalitätsverhütung bei städtebaulichen Maßnahmen“ geschlossen. Polizeipräsident Uwe Binias und Bürgermeister Werner Backeberg unterzeichneten ein entsprechendes Papier am vergangenen Dienstag im Sitzungssaal des Uetzer Rathauses.
Damit ist Uetze die bislang neunte Kommune in der Region Hannover, die diesem präventiven Projekt beigetreten sei, so der Polizeipräsident.Werner Backeberg, der bei dieser Gelegenheit die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und der Polizeistation Uetze hervor hob, sagte: „Wir möchten schon im frühen Planungsvorfeld städtebaulicher Maßnahmen die Sicherheit der Bürger mehr in den Mittelpunkt und so gemeinsam positiven Einfluss auf das Kriminalitätsgeschehen nehmen.“
So sieht die tintenfrische Vereinbarung mehr Verbindlichkeit beim Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Polizei und Planern vor. Über die Beauftragte für „Prävention“ in der Polizeiinspektion (PI) Burgdorf, Kriminalkommissarin Sabine Bochenek, sowie der Station Uetze sei man bereits mit der Bauabteilung im Dialog, betonte PI-Leiter Jürgen Graver.
„Ziel der verstärkten Präventionskooperation zwischen den Kommunen und der Polizei ist es, das subjektive Sicherheitsgefühl und die gefühlte Wohnqualität der Bürger zu verbessern“, strich Uwe Binias abschließend noch einmal deutlich heraus.