Planungen zum "Fun Park" gehen in die nächste Runde

Die ersten Entwürfe konnten bereits gesichtet werden.

User diskutieren über erste Entwürfe

VON DANA NOLL

LEHRTE. Auf der "Skatemap" wurde der Skatepark am Kinder- und Jugendhaus Süd in Lehrte nur mit 3 von 5 Sternen bewertet und als "kleiner, schon etwas älterer Park mit maroden Quarters, abgenutzter Bank und stumpfen Curbs" beschrieben. Das soll sich nun in den nächsten Monaten ändern.
Nachdem der ehemalige Skatepark im vergangenen Jahr auf Grund von Schäden am Unterbau abgerissen werden musste, gibt es nun neue Pläne für das Areal. Hier soll ein Fun Park entstehen, der für BMX-, Scooter-, Inlineskate- und Skateboardfahrer gleichermaßen genutzt werden kann.
Damit dieser genau so wird, wie ihn sich die Nutzer vorstellen, wurde nun zu einem Treffen ins Jugendhaus geladen, um sich hier auszutauschen und über die ersten Entwürfe zu diskutieren. Mit dabei Detlef Tietze vom Fachdienst Grünplanung /Umwelt der Stadt Lehrte, Tara Esdaile, die neue Stadtjugendpflegerin Lehrte, Jana Demuth, Mobile Jugendarbeit, Harry Wuelfken-Zahn von der Fun Company aus Norderstedt sowie Uwe Korell vom Kinder- und Jugendhaus Süd.
"Es ist wichtig, dass ihr heute hier seid und mitredet. Ihr seid die zukünftigen Nutzer und sollt sagen, was ihr wollt und braucht", so Uwe Korell zu den etwa 25 Besuchern, "Natürlich gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, was den Platz als auch die Mittel angeht, aber die Kinder und Jugendliche sollen ihr Mitspracherecht bekommen. Auch sicherheitstechnisch gibt es Vorgaben, es muss vom TÜV abgenommen werden."
In den nächsten zwei Stunden sprudelten die Ideen aus den anwesenden Freizeit-Sportlern nur so heraus. Besonders über die Funbox als zentrales Element wurde stark diskutiert. Dabei ging es sehr kameradschaftlich zu, denn es wurde viel Wert darauf gelegt, dass BMX-ler, Inlineskater als auch Skatboardfahrer gleichermaßen in der neuen Anlage berücksichtigt werden.
Bei der theoretischen Unterstützung soll es nicht bleiben. Denn die Umsetzung könnte als "Workshop laufen, bei dem mitgebaut werden könne und auch sollte", versprach Uwe Koroll. Natürlich unter Anleitung von Fachleuten, die auf die notwendigen Normen und Standards achten würden.
Vor den Sommerferien 2018 soll ein Teil des Fun Parks bereits fertiggestellt sein.