Otze hat seine Kinderfeuerwehr

Otzes Kinderfeuerwehrleiterin Denise Bruns (r.) und ihre Stellvertreterin Marika Goldammer (l.) mit einem Teil der der frischgesegneten „Wasserdrachen“. (Foto: Georg Bosse)

„Wasserdrachen“ sind 4. Nachwuchsschmiede in Burgdorf

OTZE (gb). „Endlich ist es so weit“, sagte Otzes Ortsbrandmeister Markus Kurowski, als er zum Grußwort anlässlich der Gründung „seiner“ Kinderfeuerwehr gebeten wurde. Er hatte für die 12-köpfige „Start up“-Gruppe um Denise Bruns und Marika Goldammer am Samstag vor dem 3. Advent ebenso ein kleines Geschenk mitgebracht, wie Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm (Ramlingen/Ehlershausen) und Bastian Kroll (AltkreisBlitz). Kroll hatte ein mit der Feuerwehr zusammenhängendes Honorar in Höhe von 150 Euro gleich an die neue Kinderfeuerwehr in Otze weitergeleitet.
Angefangen habe alles mit einem „Schnupperdienst“ am 20. Oktober, erzählte die Leiterin der Otzer Kinderfeuerwehr, Denise Bruns, den anwesenden Vertretern der Burgdorfer Nachwuchswehren, dem Ersten Stadtrat Lutz Philipps sowie dem stellvertretenden Bürgermeister der Auestadt, Matthias Paul, Ortsbürgermeisterin Ulla Träger und Pastorin Susanne Paul von der Martin-Luther-Kirchengemeinde. „Die Kinder haben sich den Gruppennamen „Wasserdrachen“ gegeben und dazu ihr eigenes Logo entworfen“, so Denise Bruns, die sich bei den Eltern für den entgegengebrachten Vertrauensvorschuss bedankte.
Die vielfältigen Funktionen der Freiwilligen Feuerwehren seien in ihrer Bedeutung für die Stadtgesellschaft nicht genug zu loben, hob Matthias Paul an und sagte weiter: „Die Feuerwehren sind auch Kulturträger in ihren jeweiligen Ortschaften und bieten eine gute Gelegenheit zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.“ Dafür stehen die kleinen Otzer „Wasserdrachen“ erst am Anfang, was Lutz Philipps veranlasste, den „couragierten Kameraden“ bei ihrer Nachwuchsarbeit viel Glück und Erfolg zu wünschen. Die Otzer Kinderfeuerwehr ist die 4. „Nachwuchsschmiede in Burgdorf“, so Stadtjugendfeuerwehrwartin Claudia Riccoboni (Heeßel), der schließlich auch Pastorin Paul ein schönes Geschenk mitgebracht hatte – Gottes Segen.