Ortsbrandmeister Heinrich Könecke weiter „on Top“

Ramlingen/Ehlershausens „alter“ und neuer Ortsbrandmeister Heinrich Könecke mit Stadtbrandmeister „am Bande“ Heinrich Schlumbohm, Marcus Arndt, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing (Wennigsen) und Jürgen Wöhler (v.l.). (Foto: Georg Bosse)
 
Hohe Anerkennung für Heinrich Schlumbohm (r.).: Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing (Wennigsen; l.) zeichnete Burgdorfs Stadtbrandmeister mit dem „Silbernen Feuerwehrzeichen am Bande“ aus. (Foto: Georg Bosse)

Silbernes Feuerwehrzeichen am Bande für Stadtbrandmeister Schlumbohm

RAMLINGEN/EHLERSHAUSEN (gb). „Die Freiwillige Ortswehr Ramlingen/Ehlershausen ist TOP! T wie technisch, O wie organisatorisch und P wie personell“, bescheinigte Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing (Wennigsen) den Kameraden/innen eine der tragenden Säulen für die gut 30.000 Einwohner zählende Stadt Burgdorf zu sein. Besonders top gilt den Feuerwehrleuten aus dem Doppeldorf ihre Führungsspitze. Denn nach seiner Wiederwahl als Ortsbrandmeister während der jüngsten Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend im Ramlinger Gasthaus „Voltmer“ tritt Heinrich Könecke seine bereits dritte, sechsjährige Amtszeit an.
Kontinuität auch bei den „Funktionern“, Gerätewart Thomas Wick, Sicherheitsbeauftragter Timo Wöhler sowie Schrift- und Pressewart Bernd Lüdke.
Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig sprach von einer „eindrucksvollen Einsatzbilanz“, nachdem sie von Heinrich Könecke den Jahresbericht 2015 zur Kenntnis genommen hatte. Demnach musste die Wehr zu 33 Einsätzen ausrücken. Unter dem Strich schlugen für das Dienst- und Arbeitsgeschehen im Vorjahr alles in allem 13.156 ehrenamtliche Dienst- und Arbeitsstunden zu Buche. Dabei rückt die Kernkompetenz der Feuerwehren, die Brandbekämpfung, immer mehr aus dem Fokus. „Bei den 20 Hilfeleistungen mussten wir feststellen, dass wir immer häufiger zur Rettung „hilfloser Personen hinter verschlossenen Türen“ alarmiert werden“, so der „alte“ und neue Ortsbrandmeister.
Der Erste Stadtrat und Kämmerer Lutz Philipps betonte in seinem Grußwort, den Burgdorfer Feuerwehren, trotz dramatisch veränderter Prioritäten im „Stadtsäckl“, weiterhin einen ausreichenden finanziellen Budgetspielraum für Investitionen bieten zu wollen: „Unverändert 26.000 Euro als Haushalts-„Standardposition“, Mittel in Höhe von jährlich 580.00 Euro für den laufenden Betrieb sowie einen vorgesehenen Einsatz von 2,05 Millionen Euro bis 2019.“
Neben den Einsatz- und Finanzzahlen standen auch teils außergewöhnliche Auszeichnungen sowie Ehrungen und Ernennungen auf der Tagesordnung. Ihre Beförderungen erhielten Uwe Könecke (zum Hauptfeuerwehrmann), Frank Berg und Mike Kories (Oberlöschmeister) sowie Dennis-Frederik Heuer (Brandmeister). Für 25 Jahre und 40 Jahre Feuerwehrdienst wurden Ralf Wöhler bzw. Thomas Wick geehrt. Große Ehre für Marcus Arndt, der vom Regionsbrandmeister und Burgdorfs Stadtbrandmeister Heinrich Schlumbohm (Ramlingen/Ehlershausen) die Ehrennadel in „Bronze“ des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ans Revers geheftet bekam.
Und auch aus den Reihen des Feuerwehrmusikzugs Ramlingen/Ehlershausen heraus, der, wie üblich, die musikalische Unterhaltung übernommen hatte, wurde eine bemerkenswerte Ehrung fällig. Regionsstabführer Rüdiger Finze (Springe) würdigte Jürgen Wöhler, der seit 50 Jahren „die Blasmusik sein eigen nennt“. Aber es ging noch ein wenig glanzvoller. Neben seinen lobenden Worten zeichnete Karl-Heinz Mensing den Kameraden Heinrich Schlumbohm als ersten Feuerwehrmann der Stadt Burgdorf mit dem Silbernen Feuerwehrzeichen am Bande des niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport aus. Unterzeichnet: Boris Pistorius.