Orientalischer Abend begeisterte

Anmutige Körper und schwungvolle Hüften zu orientalischen Klängen. (Foto: Dana Noll)

Studio Dendera entführte in „1001 Nacht“

BURGDORF (dno). Der Zauber des Orients war im Zirkuszelt zu spüren. Die Magie der Tänze und die außergewöhnliche Kulisse bescherten den über 130 Besucher einen unvergesslichen Abend. Beim Veranstalter, dem Team vom JohnnyB., war noch vor der Show ein bisschen Zittern angesagt. „Story-teller“ Michael O`Farrell war für die Pausen als Märchenerzähler eingeplant. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen.
Kurzerhand sprang Jonas Rother vom hauseigenen Team ein und erfreute mit einer Diavolo-Vorstellung zu Klängen von Bruno Mars. Als Feuerkünstler im „Kritzpritzknuckelmuckeldü“ weiß er, wie das Burgdorfer Publikum zu begeistern ist – das hat er mit den vielen kleinen Akteuren am Vortag beim Auftritt des Kinder- und Jugendzirkus bewiesen.
Das Tanzstudio Dendera – allen voran Leiterin und Choreographin Djiharah Naharini – verzauberte mit farbenprächtigen Kostümen und hinreißenden Bewegungen. Die Show bot zahlreiche klassische Tänze, wie Schleier- oder Stocktanz, aber auch moderne Elemente und Trommelstücke. Das Zuschauen bereitete hier großes Vergnügen. Begeisterung und Freude war beim Publikum genau so zu spüren wie bei den Tänzerinnen. Diese boten eine Vielzahl verschiedener Darbietungen und bewiesen, dass „Bauchtanz“ mehr ist, als nur mit den Hüften zu schwingen. Die waren natürlich im Dauereinsatz, dennoch ist es ein Ganzkörpertraining und vor allem ein Lebensgefühl. Denn hier waren Frauen auf der Bühne, die mit sich und ihrem Körper im Einklang waren. Diese positive Ausstrahlung übertrug sich schnell auf das Publikum und so wurde mitgewippt und mitgeklatscht.
Im November 2004 startete Djiharah Naharina mit ihrem Studio Dendera. Seitdem begeistert sie für das Tanzen, ganz besonders für den Orientalischen Tanz. Wer auch auf den Geschmack gekommen ist, selbst einmal die Hüften zu schwingen, eine Faustregel beim Bauchtanz besagt: „Es ist nie zu früh und selten zu spät!“