Orgelwerke der Romantik

Orgelkonzert in der Martin-Luther-Kirche

EHLERSHAUSEN (r/jk). Bei einem Orgelkonzert in der Ehlershäuser Martin-Luther-Kirche am Freitag, 10. März, ab 20.00 Uhr werden zwei Werke der Komponisten Alexandre Guilmant und Franz Liszt zu hören sein.
Beide Komponisten gehören derselben Musikepoche an und können in ihren Komposition klanglich und harmonisch kaum unterschiedlicher sein. Die 1. Orgel-Symphonie des französischen Komponisten Guilmant steht ganz unter dem Einfluss der klanglichen Möglichkeiten und des Farbenreichtums der ihm zur Verfügung stehenden Orgeln. Sie ist reich an Melodik, Harmonik und vollendeter Satztechnik.
Das berühmteste Orgelwerk des deutsch-ungarischen Komponisten ist „Präludium und Fuge über B-A-C-H“ und wurde speziell für die Ladegast-Orgel im Merseburger Dom komponiert, die damals größte Orgel in Deutschland.
Franz Liszt war ein großer Verehrer Johann Sebastian Bachs. Er bearbeitete viele Werke Bachs für Klavier, um sie einem großen Publikum bekannt zu machen. Um „Präludium und Fuge über B-A-C-H“ fertig zu stellen, hat Liszt während der Bauphase der Orgel eng mit dem Orgelbauer zusammengearbeitet, um alle klanglichen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Die klanglichen Möglichkeiten der Ehlershäuser Orgel werden durch die Burgdorfer Organistin Tina Röber-Burzeya auch ausgeschöpft werden. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Es wird um eine Spende für die Kirchenmusik in der Martin-Luther-Kirchengemeinde gebeten.