Offizieller Startschuss für das Mehrgenerationenhaus

Ursula von der Leyen (re.), Dieter Rohles und Matthias Rickel (v. l.) enthüllten an der Gartenstraße die Hinweistafel auf das Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH). (Foto: Georg Bosse)

Große Freude bei Bundesministerin Ursula von der Leyen

BURGDORF (gb). 2012 ist das „Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“. Zu kaum einem passenderen Zeitpunkt hätte das Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH) an den Start gehen können, das am vergangenen Montag von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, offiziell seiner gemeinnützigen Bestimmung übergeben wurde.
Zu diesem Anlass hatten sich in der Gartenstraße 28 zahlreich geladene Gäste von Stadt und Politik, von Verbänden, Vereinen und Kirchen eingefunden. Darunter Bürgermeister Alfred Baxmann, der Lehrter Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (CDU) und der sozialdemokratische Landtagskandidat Hans-Jürgen Licht, ebenfalls aus Lehrte. Bundestagsabgeordnete Caren Marks (SPD), die das Burgdorfer Projekt auch unterstützt hatte, war wegen einer Rom-Reise nicht anwesend.
„Von Burgdorfern für Burgdorfer - ein Mehrgenerationenhaus mit vielen Freunden, Ideen, Zeitgeschenken und Zuwendung - ich bin dankbar, dass ich es begleiten darf“, schrieb Ursula von der Leyen ins Gästebuch des Mehrgenerationenhauses, nachdem sie vom Kuratoriums-Präsidenten Dieter Rohles und vom Vereinsvorsitzenden Matthias Rickel (Ehlershausen) per Urkunde zum Ehrenmitglied ernannt worden war.
„Ein besonders schöner Tag, über den ich mich unendlich freue, weil ich diese Herzensangelegenheit seinerzeit von Niedersachsen mit nach Berlin genommen habe“, freute sich die Politikerin und erläuterte, dass die Idee zu einem Mehrgenerationenhaus bereits vor zehn Jahren in ihr im heimatlichen Beinhorn herangereift war.
Zuvor hatte Dieter Rohles in einer sehr emotionalen und aufrüttelnden Rede klar gemacht, dass das BMGH mit seinen engagierten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern angetreten sei, den Generationen Raum für ein Miteinander geben zu wollen: „Wir Bürger müssen Solidarität und Verantwortung übernehmen sowie allen aktiven Altersgruppen Zeit für gesellschaftliche Teilhabe anbieten.“ Ohne die Leidenschaft und den materiellen Beitrag von Dieter Rohles, hätte die Stadt solch ein Projekt nicht in Angriff nehmen können, ging Baxmanns ganz besonderer Dank an den Kuratoriums-Präsidenten.