Ökumenische Andacht feierte den Heiligen Martin

Unabhängig von seinem christlichen Ursprung wird der Bischof von Tours als St. Martin hoch zu Ross, hier Charlotte (8 Jahre) auf „Goldi“, in verschiedenen Kulturen und Religionen verehrt. (Foto: Georg Bosse)

Großer Martinsumzug von St. Nikolaus nach St. Pankratius

BURGDORF (gb). Die Burgdorfer Kirchengemeinden hatten am vergangenen Montag die großen und kleinen Laternenträger zum traditionellen St. Martinsumzug gerufen. An der katholischen St. Nikolauskirche „Im Langen Mühlenfeld“ fanden sie die St. Martinsgänger zu einer beachtlichen Schar zusammen, um angeführt vom Fanfarencorps „Wikinger“ anschließend gemeinsam in der evangelisch-lutherischen St. Pankratiuskirche am Spittaplatz mit Pastor Michael Schulze eine ökumenische Andacht zu feiern. Am Ende der fröhlichen Martins-Messe wurde um eine Kollekte für die Burgdorfer Tafel gebeten. In Begleitung der christlichen Pfadfinder aus der Auestadt wurde die Prozession vor St. Pankratius bereits von St. Martin oder Martin von Tours, wie er eigentlich heißt, hoch zu Ross erwartet. Verehrt und gefeiert wird der Bischof von Tours (316-397 n. Chr.), weil er der Legende nach seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Der Tag seiner Beisetzung, der 11. November 397, wurde im Laufe der Geschichte zum Fest- und Gedenktag zu Ehren des Heiligen Martins.