Öffentliche Führung durch Zinnfigurenausstellung

Der „Wilde Westen“ wird plastisch in Szene gesetzt. (Foto: VVV)

„Der Wilde Westen“ wird anschaulich erläutert

BURGDORF (r/jk). Der VVV und der Stadt Burgdorf zeigen bis zum 3. Juli die neue Austellung der Burgdorfer Zinnfigurensammlung „Der Wilde Westen – Indianer, Cowboys, Siedler“. Sie lädt im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) zu einem Rendevous mit der von Zinnfiguren in Szene gesetzten Abenteuerwelt des Schriftstellers Karl May ein. Das Beiprogramm geht am Sonntag, 12. Juni, um 15.00 Uhr mit einer Ausstellungsführung weiter. Die Leitung übernehmen Horst Hübner, Betreuer der Zinnfigurensammlung und Organisator der Schau, und der Altwarmbüchener Experte Dr. Werner Rabe. Aus dessen wertvoller Sammlung sind vollplastische Indianerfiguren zu sehen.
Bei dem Rundgang durch das Museum geben die beiden Experten einen Einblick in die verschiedenen Ausstellungsabschnitte, die schwerpunktmäßig dem Wilden Westen gewidmet sind. Dabei kamen spannende Schlaglichter auf die mit dieser Zeit verbundenen Auseinandersetzungen heraus. Sie waren durch immer neue Konfliktherde zwischen den aus Europa kommenden Siedlern, den bereits im Land lebenden Cowboys und den Indianern als Ureinwohnern geprägt. Die in den Schauvitrinen präsentierten Szenen lassen diese Zeit noch einmal in Zinn gegossen plastisch hervortreten. Dargestellt sind u.a. eine Büffeljagd, ein Indianerlager, ein Flusslager der Ojibwa-Indianer, einen Überfall auf einen Siedlertreck und das pulsierende Leben in einer Westernstadt.