Nur wenige Besucher kamen zur Seniorenmesse

Thorsten Volkmann (Mitte) wartete gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Burgdorfer Stadtverwaltung auf interessierte Senioren. (Foto: Jens Kamm)

Breites Informationsspektrum, aber nur wenige Senioren

BURGDORF (jk). Noch im vergangenen Jahr gaben sich die Senioren bei der großen Seniorenmesse im Burgdorfer Veranstaltungszentrum „die Klinke in die Hand“. Knapp 1000 Besucher konnten damals verzeichnet werden. In diesem Jahr sah das Bild komplett anders aus.
Trotz eines sehr umfangreichen Angebots von lokalen Pflegeeinrichtungen, Dienstleistern und Vereinen, die ein sehr breites Informationsspektrum vorstellten, kamen nur wenige Besucher zur Messe. „Ich bin selber sehr verwundert, dass die Seniorenmesse so wenige Besucher angezogen hat“, meinte Thorsten Volkmann vom örtlichen Bestattungsunternehmen. „Sehr schade, denn das Angebot für die Senioren war wieder sehr gut.“
Einer der Themenschwerpunkte der Seniorenmesse war die selbstständige Lebensführung im eigenen Haushalt, denn gerade ältere Menschen haben körperliche Beeinträchtigungen und sind bei der Tagesstrukturierung auf fremde Hilfe angewiesen. Dabei steht die individuelle Versorgung und Verbesserung der persönlichen Einschränkungen im Mittelpunkt. Wie funktioniert eigentlich der Hausnotruf? Welche Pflegeleistungen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse? Viele dieses Fragen konnten von den unterschiedlichen Ausstellern beantwortet werden. Über ernstere Themen, wie den Trauerfall, konnten sich die Besucher der Seniorenmesse ebenfalls informieren: Welche Umstände sind zu bedenken und welche Entscheidungen bezüglich der Ruhestätte und der Trauerfeier sind zu treffen?
Insgesamt deckte die Messe ein vielfältiges Informationsspektrum rund um das Thema „Lebensführung im Alter“ ab.