Naturwissenschaftliches spielerisch entdecken und erleben

Im Beisein von Dagobert Strecker, Christiane Gersemann (v.r.) und Matthias Paul (2.v.l.) überreichte Caren Marks (Mitte) die MINT-Starterboxen an BMGH-Koordinatorin Ursula Wieker (l.). Foto: Georg Bosse
Burgdorf: Georg Bosse |

BMGH erhält MINT-Starterbox zum gemeinsamen Experimentieren

BURGDORF (gb). Gemeinsam mit der Initiative „MINT.jetzt“ der Informatikstudenten Maximilian Bandle und Alexander Beischl, stattet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in diesem Jahr über 100 Mehrgenerationenhäuser mit je zwei Experimentierkästen für ihre generationenübergreifenden Angebote aus. Die Boxen beinhalten diverse Materialien, mit denen Jung und Alt gemeinsam im weiten Feld von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - kurz MINT- lernen und experimentieren können.
Nachdem im zurückliegenden Jahr deutschlandweit bereits 140 Mehrgenerationenhäuser die Boxen erhalten haben, werden nun in einer zweiten Welle weitere 155 Häuser mit den MINT-Starterboxen ausgestattet. Eine davon erhielt jetzt am vergangenen Donnerstag das Burgdorfer Mehrgenerationenhaus (BMGH) aus den Händen der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Caren Marks (SPD/MdB). „Die Parteien haben sich in ihrem Koalitionsvertrag aus ausdrücklich zu den Mehrgenerationenhäusern bekannt. Seit seinem Start habe ich das Projekt BMGH begleitet und interessiert beobachtet. Deshalb freue ich mich sehr, mit dieser Initiative hier MINT spielerisch entdecken zu lassen und erlebbar machen zu können“, so Marks.
Generationenübergreifend werkeln, löten und programmieren? - die MINT-Starterboxen machen's möglich. Es handelt sich um zwei vollgepackte Kisten mit Werkzeugen, einer Löt-Station, Kästen zu erneuerbaren Energien sowie Sets, mit denen sich kleine Roboter bauen und programmieren lassen. Jung und Alt sollen im besten Fall mit den Materialien gemeinsam experimentieren.
In Anwesenheit des Vorstandsvorsitzenden Dagobert Strecker und Christiane Gersemann, Vorsitzende des Burgdorfer Jugendhilfeausschusses sowie des stellvertretenden Bürgermeisters Matthias Paul, bedankte sich BMGH-Koordinatorin Ursula Wieker bei der Staatssekretärin aus der Wedemark: „In den Sommerferien werden acht Fünftklässler des Burgdorfer Gymnasiums viermal wöchentlich von drei jugendlichen Betreuern unterrichtet. Dabei werden die Boxen sicherlich zum Einsatz kommen.“