Nachwuchskicker bekamen Besuch vom DFB-Mobil

Zwischen Markierungstellern, Hütchen und Stangen begann der Trainingsspaß mit kleinen Spielen mit und ohne Ball. (Foto: Georg Bosse)

Jugend-Vereinsoffensive bei der TSV Burgdorf

BURGDORF (gb). Am vergangenen Donnerstag rollte das DFB-Mobil des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) auf das TSV-Stadiongelände an der Sorgenser Straße. Das Projekt „DFB-Mobil“ wurde vom Deutschen Fußballbund (DFB) entwickelt und vorbereitet. Die Demonstrations-Veranstaltung bei der TSV Burgdorf führten lizensierte Trainer, so genannte „Teamer“, durch, die aktuelle (Er-)Kenntnisse im fußballpraktischen und im verwaltend-organisatorischen Bereich besitzen.
Der kostenfreie Besuch des DFB-Mobils bei der TSV Burgdorf gliederte sich in zwei Themenblöcke. Im Rahmen eines praktischen, rund 90-minütigen Demo-Trainings wurden den anwesenden F-/E-Juniorentrainern der TSV Burgdorf, Olaf Klippstein (E2) und Dr. Peter Kehl (F2), entwicklungsgerechte Trainingsmethoden vermittelt. Dabei wurden die allgemeinen Grundsätze, wie Spaß am Fußball, einfache Regeln aufzustellen sowie kleine (Spiel-)Gruppen zu bilden, um so viele Ballkontakte zu ermöglichen, auf einer „gerasterten“ Rasenfläche mit mehreren Zonen von jeweils 10x10 Metern vermittelt. Die 20 teilnehmenden Nachwuchskicker machten mit großem Jux mit.
Der abschließende, zirka 45-minütige theoretische Teil im TSV-Vereinsheim richtete sich in erster Linie an die Vereinsverantwortlichen, Übungsleiter und Eltern. Die NFV-Teamer Marcel Hinz (Neustadt/Rbg.) und Jörg Barsch (Peine) referierten zu den Sachverhalten „Integration und Gewaltprävention“, Mädchenfußball sowie Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland.
„Das DFB-Mobil bietet eine Informationsplattform, um über neue Trends, Tendenzen und Entwicklungen diskutieren zu können“, sagt NFV-Projektleiter Henning Schick. Mit etwa zwei Millionen Euro ist der Etat dieser DFB-Vereinskampagne beziffert, die von Generalsponsor „Mercedes-Benz“ bundesweit mit insgesamt 30 Kleinbussen in den Landesverbänden unterstützt wird.