Nachbarn erinnern sich an die Burgdorfer Familie Cohn

Jutta Brandes stellt ihr Buch „Alles ganz normal - Nachbarn erinnern sich an die Burgdorfer Familie Cohn“ vor. (Foto: Jutta Brandes)

Julia Brandes stellt preisgekröntes Buch vor

BURGDORF (r/jk). Julia Brandes aus Sorgensen wird am Freitag, 20. September, ab 19.30 Uhr im „Benefizz“, Hannoversche Neustadt 8, ihr Buch mit dem Titel „Alles ganz normal - Nachbarn erinnern sich an die Burgdorfer Familie Cohn“ vorstellen. Mit diesem künstlerisch gestalteten Bildband nahm Julia Brandes am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil und gewann für Niedersachsen einen Landespreis. Am 18. September wird ihr im Landtag der Preis verliehen.
Aus diesem Grunde laden der Verein „Benefizz, Gutes leben“ und der Arbeitskreis Gedenkweg 9. November am Freitag, 20. September, zu der Veranstaltung im „Benenefizz - Erzähl - Cafe“ ein. Die Moderation des Erzähl-Cafés übernimmt Pastor i.R. Rudolf Bembenneck. Bürgermeister Alfred Baxmann wird die Würdigung des Werkes vornehmen.
Der besondere Reiz des Buches liegt darin, dass Julia Brandes die Erinnerungen von drei Burgdorferinnen aufnehmen konnte, die als Kinder mit Kindern der Familie Julius Cohn bekannt und befreundet waren. Gerda Eschmann schrieb 1988 ihre Erlebnisse auf, Hanna Steinmann hat kurz vor ihrem Tod im Dezember 2012 von ihrer Freundschaft mit Inge Cohn erzählt und Elfriede Degenhardt, geb. Lenau, hat von ihren Besuchen bei ihren Nachbarn in der Uetzer Straße 12 berichtet.
Für die 18-jährige Julia Brandes, Gymnasiastin aus Sorgensen, war zu diesem Wettbewerb im Jahr 2013 als Thema „Nachbarschaft“ vorgegeben. Julia Brandes ist den Spuren der Familie Cohn nachgegangen. Durch Nachforschungen im Hauptstaatsarchiv, im Stadtarchiv, im Einwohnermeldeamt, in der Archiv-Sammlung von Rudolf Bembenneck, sowie durch Berichte von Zeitzeugen und Interviews konnte sie diese Ergebnisse in ihre Arbeit einbeziehen und einarbeiten.