Musikkabarettist Sebastian Krämer lädt zur „Akademie der Sehnsucht“

Mit selbstironischer Sprachartistik und hintergründigen Pointen begeistert Sebastian Crämer seit Jahren sein Publikum. (Foto: VVV)

Junger VVV und Stadt Burgdorf präsentieren am 12. Oktober neues Kabarett-Highlight

BURGDORF (r/jk). „Wir möchten neue Akzente für das Burgdorfer Kulturleben setzen und ein jung gebliebenes Publikum ansprechen“, so beschreiben der Junge VVV, die Kulturabteilung der Stadt Burgdorf und das JohnnyB. die beiden Leitgedanken ihres gemeinsamen Veranstaltungsprogramms. Im Herbst geht es in eine neue Etappe. Die Auftritte populärer Vertreter der deutscher Kabarett- und Comedy-Szene stehen dabei im Mittelpunkt. Zwei Jahrzehnte an vorderer Stelle der Publikumsgunst steht der Musikkabarettist Sebastian Krämer. Am Freitag, 12. Oktober, präsentieren die drei Veranstaltungspartner Krämers Soloabend „Akademie der Sehnsucht“ im Theatersaal des JohnnyB. (Sorgenser Straße 30). Beginn ist um 20.00 Uhr.
In Krämers „Akademie der Sehnsucht“ erleben die Zuschauer einen Abend voller Romantik, ein Konzert der großen Gefühle und kleinen Anlässe – berührend, voll bitterer Ironie und poetischer Leuchtkraft. Drunter macht er es nicht. An neuem vertontem Gedankengut fehlt es Krämer selten, und so gibt es hier neben vereinzelten Passagen unvergleichlich vollmundiger Prosa vor allem neue Lieder zu hören. Lieder vom Sehnen und Vermissen. Ob es die Alte Rechtschreibung ist, „Sekundär-Liebeskummer“, die Kindheit, der Sozialismus oder ein „Ding, das die Treppe runtergehen kann“... Sehnsucht kann ein äußerst amüsantes Thema sein.
In seinen witzig-gescheiten Liedern über die Widrigkeiten des menschlichen Lebens bilden selbstironische Sprachartistik, hintergründige Pointen und die Beherrschung filigraner Klangakzente auf dem Klavier eine untrennbare Einheit. Schon zu Schulzeiten hatte der aus Ostwestfalen stammenden Künstler Auftritte als Kabarettist und gewann Kleinkunst- und Kulturwettbewerbe. Sein erstes abendfüllendes Kabarettprogramm „Nicht mit mir“ begeisterte 1992 das Publikum im Theatercafé Freiburg. Seit diesem erfolgreichen Debüt gastiert der in Berlin lebende Künstler kontinuierlich auf zahlreichen Kleinkunstbühnen im deutschsprachigen Raum. Er ist doppelter Deutscher Poetry-Slammeister und Gewinner mehrerer bundesweiter Chansonpreise, darunter des Deutschen Kleinkunstpreises für Chanson 2009.
Nachhaltige Fernsehpräsenz erreichte Krämer mit Auftritten in der WDR-Cult-Comedysendung „NightWash“ und in den Kabarettsendungen „Mitternachtsspitzen“, „Neues aus der Anstalt“ und „Ottis Schlachthof“. In den Presse-Echos rangiert er als „der pointiert bissigste Liedermacher“ (Melodie & Rhythmus), „Ausdrucksgourmet“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung), „Gigant am Klavier“ (Mainzer Rheinzeitung), „begnadeter Blödler“ (Stuttgarter Zeitung) oder als ein „Meister des Understatements und des Hintersinns“ (Bonner Rundschau).