Mütterzentrum gestaltet das Leben in Burgdorf maßgeblich mit

Ein bunter Querschnitt durch die vielfältigen attraktiven Aktivitäten des Frauen- und Mütterzentrums. (Foto: Frauen- und Mütterzentrum)

Frauen- und Mütterzentrum feiert am 3. November 20-jähriges Bestehen

BURGDORF (r/jk). Wenn es heute in Burgdorf heißt „Hier findet leben Stadt“, dann ist das Frauen- und Mütterzentrum (Müze) maßgeblich beteiligt. Seit nunmehr 20 Jahren gestaltet das Müze das Leben in Burgdorf mit attraktiven Veranstaltungsangeboten mit. Jetzt feiert das Frauen- und Mütterzentrum dieses runde Jubiläum mit einem Festakt.
Das Frauen- und Mütterzentrum Burgdorf wurde am 3. November 1993 von sieben Frauen gegründet. Nach der Gründung wurden offene Treffs und schon bald ein Halbjahresprogramm mit Veranstaltungen zu aktuellen Themen für Frauen und Familien im ehemaligen Haus der Jugend organisiert. Ab 1996 mietete der Verein eine Wohnung in der Misdroyer Straße und nach einigen Umzügen, jeweils in größere Räume, befindet sich der heutige Sitz in der Wallgartenstraße 33/34 auf rund 280 Quadratmetern.
Bei dem Halbjahresprogramm für Veranstaltungen ist es geblieben. Feste Veranstaltungen, wie die Basare im Johnny B, offene Treffs, Spieleabende, „Kochen lecker und günstig“ und auch Treffen von Selbsthilfegruppen sind hinzugekommen. Im Büro wird zu festen Zeiten auch Beratung und Hilfe angeboten.
Das Frauen- und Mütterzentrum war im Jahr 2002 die erste Einrichtung in Burgdorf, die eine Krippen für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren betreute. Heute werden in der Krippe „Mäusekiste“ 30 Kinder von 7.30 bis 15 Uhr (eine Verlängerung bis 17 Uhr ist möglich) betreut.
Seit 1998 werden die Ferienphantasien für Grund- und Vorschulkinder angeboten - seit 2011 verlässlich für die Burgdorfer Eltern. „Der Verein hat seine Angebote immer nach den Bedürfnissen der Basis ausgerichtet“, erläutert Doris Zander, 1. Vorsitzende des Vereins, die Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren. So kam es 2003 zur Gründung des Nachbarschaftstreffs Ostlandring, der mit einigen Kooperationspartnern im sozialen Brennpunkt in Burgdorf betrieben wird. 2008 kam die „Agentur für Haushaltsnahe Dienstleistungen“ dazu. Hier können regelmäßig oder gelegentlich Hilfestellungen in Haus und Garten abgerufen werden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Agentur sind versichert und haben einen Rentenversicherungsanspruch.
Bei öffentlichen Veranstaltungen in Burgdorf ist das Frauen- und Mütterzentrum immer zu finden. Ob Kinderfest, Pferdemarkt oder Weihnachtsmarkt - die ehrenamtlichen Frauen schminken, drehen am Glücksrad oder bieten Leckereien aus der Küche an. „Das Geheimnis des Erfolges ist, dass wir immer „Step by Step“ vorangehen“, meint Janin Kausche-Ehrenberg, 2. Vorsitzende des Vereins.
Der Verein erhält Zuschüsse von der Stadt, vom Land und von der Region. Ein großer Teil wird aber auch aus eigenen Aktivitäten erwirtschaftet. Neben den drei Vollzeitmitarbeiterinnen, sechs TeilzeitmitarbeiterInnen und neun Aushilfen gibt es viele Ehrenamtliche, die den Verein unterstützen.
Was wünscht sich der Verein für die Zukunft und was ist weiterhin geplant? „Wir wünschen uns, dass uns die guten Ideen nicht ausgehen und wir immer genug Ehrenamtliche im Verein haben“, sagt Doris Zander, „für das neue Jahr hat sich der Verein in Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff Ostlandring ein Projekt in Burgdorf auf die Fahnen geschrieben, in dem gebrauchte Möbel in einer Werkstatt „upcycled“ und dann verkauft werden. Der Antrag für Projektgelder ist schon fertig.“
Aber jetzt wird erst einmal am Sonntag, 3. November, ab 15 Uhr für alle im Frauen- und Mütterzentrum in der Wallgartenstr. 33/34 gefeiert (freier Eintritt). Am Freitag, 15. November, gibt es noch eine „Wir werden 20“-Party im Black Horse. Eintrittskarten hierfür sind unter Tel. 05136/ 82659 oder Email: info@frauen-und-muetterzentrum.de erhältlich.