Mit Kittel, Pipette und Reagenzglas in der Experimentierküche

Experimente mit Dingen, die in jedem Haushalt zu finden sind, brachten die kleinen Forscher/innen zum Staunen. (Foto: Dana Noll)

VVV organisierte spannenden Workshop „Chemie in der Küche“

BURGDORF (dno). Der 86. JuniorClub Tag unter dem Motto „Chemie in der Küche“ hielt erneut, was er versprach: Spaß und Abenteuer für die Kinder. Am vergangenen Donnerstagnachmittag ging es für die jungen VVV-ler in die Experimentierküche!
„Ich habe schon mal alleine Nudeln gekocht“, so Grundschüler Luke, der am vergangenen Donnerstag am Workshop im Stadtmuseum Burgdorf teilnahm. Und obwohl Kursleiterin Ursula Stürmer Rotkohl mitgebracht hatte, ging es an diesem Nachmittag weniger ums kochen, als ums experimentieren.
Nachdem sich die elf Teilnehmer/innen im Alter von 7 bis 13 Jahre die Kittel angezogen hatten, war der Forscherdrang nicht mehr zu bremsen. Mit Reagenzglas und Pipette bearbeiteten die Kinder das Thema Küchenchemie. Besonders der Frage „Ist Rotkohlsaft ein Zaubersaft?“ sollte auf den Grund gegangen werden. Diplom-Biologin Ursula Stürmer begeisterte die Jung-Forscher/innen mit ihren Experimenten. Großes Staunen, als sich der Rotkohlsaft unter Zugabe von „saurem“ wie Essig oder Zitrone in einen pinken Saft verwandelte. Dies wurde noch übertroffen, als Seifenpaste dazu gemischt wurde und sich der Saft grün verfärbte.
„So lassen sich ganz einfache Experimente auch zu Hause durchführen, mit Dingen, die in jedem Haushalt zu finden sind“, so Ursula Stürmer.
Das Unternehmen „Naturwissenschaften zum Anfassen“ aus Sehnde begeisterte bereits zahlreiche kleine und große Kinder. Denn, zuhören und zuschauen macht zwar Spaß, aber selber ausprobieren ist bei weitem besser. Und so funktioniert auch das Prinzip des Sehnder Unternehmens: Komplizierte naturwissenschaftliche Phänomene werden verständlich, spielerisch und sehr unterhaltsam an die Kinder gebracht.
„Die Experimente eignen sich im Prinzip für jede Altersstufe, der Unterschied liegt nur in der jeweiligen Erklärung des Phänomens“, so Stürmer, „Die Experimente sollen vor allem Spaß machen und neue Anreize geben. Das Lernen geschieht sozusagen nebenbei.“