Mit den Lichtwochen präsentiert sich Burgdorf im besten Licht

Die elfjährige Sabrina und Bürgermeister Baxmann (v.l.) starteten gemeinsam die 9. Burgdorfer Lichtwochen. (Foto: Georg Bosse)

Wer bei den „Roten“ zu spät kommt, wird mit den „Recken“ belohnt

BURGDORF (gb). Pünktlich zum Beginn der Adventszeit sind den Burgdorfern am vergangenen Freitag mit dem Start der 9. Lichtwochen die vorweihnachtlichen Lichter aufgegangen. Die Ouvertüre zu der attraktiven Beleuchtungsaktion in der Alt- und Innenstadt bestritt das Fanfarencorps „Wikinger“, das bei seinem Platzkonzert vor dem historischen Rathaus I an der Marktstraße mit der zehnjährigen Elisa eine recht talentierte Nachwuchsdrummerin in seinen Reihen hatte.
Bevor Bürgermeister Alfred Baxmann mit seiner „Assistentin“ Sabrina den roten Buzzer drückte, um die neunten Lichtwochen zum Strahlen zu bringen, sagte er zu der schaulustigen Menschentraube vor dem Rathaus: „Eine Stadt, die etwas zu zeigen hat, braucht ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Mit den Lichtwochen kann sich Burgdorf im besten Licht präsentieren und zeigen, was wir haben und was wir können.“ Das dem so ist, sei den zahlreichen Ehrenamtlichen, den treibenden Kräften Bernd Gessert (cp pharma), Heiko Nebel (Stadtsparkasse Burgdorf), Eckhard Paga (Hannoversche Volksbank), Martin Polch (Schuhe & Sport) und Gerhard Bleich (SMB/VVV) sowie den gut 70 örtlichen Sponsoren zu verdanken, vergaß Baxmann nicht lobend zu erwähnen.
Die anschließende Verlosungsaktion „Burgdorf leuchtet!“ wurde von Stadtsparkassenvorstand Heiko Nebel und dem Filialdirektor der Hannoverschen Volksbank, Eckhard Paga, durchgeführt. Gleich zu Beginn der Ziehung des Hauptpreises, zwei von der cp pharma gestiftete VIP-Karten für Hannover 96 im Wert von rund 500 Euro, wurden die Wartenden Zeugen eines Kuriosums. Die persönliche Annahme der Preise war zur Regel erklärt worden. Als Gewinner Jörg Eckhoff nicht sofort zur Stelle war, wurde ein zweites Mal in die Lostrommel gegriffen und Tim Hildebrand konnte jubeln. Als Eckhoff nur wenige Augenblicke danach doch noch erschien, wurde seine Verspätung mit zwei Tickets für die Handball-„Recken“ belohnt.
Nicht nur, wer einen der Burgdorfer Einkaufsgutscheine im Wert zwischen 50 und 100 Euro gewonnen hatte, konnte das eigens zum Auftakt der Lichtwochen organisierte Late Night-Shopping nutzen. 24 City-Geschäfte hatten ihre Türen bis 22.00 Uhr geöffnet und luden mit Attraktionen und Angeboten zum gemütlichen vorweihnachtlichen Einkaufsbummel ein.
Mit dem Auftakt zu den 9. Burgdorfer Lichtwochen öffnete auch der traditionelle dreitägige St. Pankratius-Weihnachtsmarkt auf dem nahen Spittaplatz seine Pforten. Der schneidend-kalte Ostwind ließ den Wunsch der Leute nach heißem Glühwein, Punsch oder Bratwürstchen immer größer werden. Und so war es kein Wunder, dass die wenigen Schritte hinüber zum Spittaplatz gerne gemacht wurden, um sich an den entsprechenden Buden und Ständen aufzuwärmen. Weil darüber hinaus das weitere Weihnachtsprogramm gut angenommen wurde, lautete das Resümee des Pankratius-Fördervereinsvorsitzenden und Schillerslager Ortsbürgermeisters Manfred Dunker: „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden.“