Matti und Milla in der Mühle

Milla und Matti gehörten zu den jüngsten Besuchern, die Pfingstmontag in die alte Sorgenser Mühle hinein und aus ihr heraus guckten. (Foto: Georg Bosse)

Historische Technik und altes Handwerk im Mittelpunkt

BURGDORF (gb). Zum 24. Deutschen Mühlentag hatte die Sorgenser Bockwindmühle am jüngsten Pfingstmontag ihre Türen geöffnet. Das Augenmerk der interessierten Öffentlichkeit sollte an diesem Aktionstag auf die historische Technik sowie auf das alte Handwerk des Müllers gerichtet werden.
Jede Mühle hat ihre besondere Geschichte. Nie geht es dabei allein um die Technik, sondern stets auch um kultur- und sozialgeschichtliche Belange. Und das macht auch heute noch die Faszination der rund 1.900 durch Wind- und/oder Wasserkraft betriebenen Mühlen in Deutschland aus. Für Informationen zur Geschichte der Sorgenser Mühle stand Jürgen Mollenhauer interessierten Besuchern Rede und Antwort.
Die Sorgenser Mühle ist die letzte, die im Altkreis Burgdorf das Korn für die Bevölkerung noch mit natürlicher Kraft gemahlen hat. Sie wurde 1686 errichtet und 1793 grundlegend erneuert. Seit 1985 im Eigentum der Stadt ist das Bauwerk seit 1988 wieder in einem betriebsfähigen Zustand.