Martinsumzug von St. Nikolaus nach St. Pankratius

Vor der St. Nikolaus-Pfarrkirche versammelte sich der Burgdorfer Martinszug, der sich dann in Richtung St. Pankratiuskirche in Bewegung setzte. (Foto: Georg Bosse)

Ökumenische Andacht nach buntem Umzug durch die Stadt

BURGDORF (gb). Weniger an der Aue, als an Main, Neckar und Rhein musste am jüngsten 11. November der Spagat zwischen dem Beginn der „fünften Jahreszeit“ und dem Martinstag hinbekommen werden. Während Karneval und Fastnacht als die Bräuche bezeichnet werden, mit denen die Zeit vor der sechswöchigen Fastenzeit ausgelassen gefeiert wird, ist der Martinstag dem heiligen Bischof von Tours gewidmet.
Der Legende zufolge hat der Heilige Sankt Martin (316 – 397 n. Chr.) seinen Dienst beim römischen Militär quittiert, um Kranke zu heilen und Arme zu unterstützen. Zu seinem Gedenken ziehen Kinderumzüge mit Fackeln und Laternen durch die Städte und Gemeinden. In Burgdorf versammelte sich der abendliche Martinszug vor der katholischen St. Nikolaus-Pfarrkirche „Im Langen Mühlenfeld“. Von dort aus ging es, vom Posaunenchor und Burgdorfs Kontaktbeamten Jörg Windfuhr angeführt, auf den Spittaplatz vor das Portal der St. Pankratiuskirche. Für die großen und kleinen Teilnehmer am Burgdorfer Martinszug endete der Marsch mit einer ökumenischen Andacht in der Stadtkirche.