Marie-Luise Behm wird in Ruhestand verabschiedet

Diakonin Marie-Luise Behm wird in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: St. Pankratius-Kirchengemeinde)

Fast 40 Jahre im Dienste der St. Pankratius-Kirchengemeinde

BURGDORF (r/jk). Diakonin Marie-Luise Behm wird am Sonntag, 19. Juni, ab 10 Uhr im Gottesdienst in der St.Pankratius-Kirche am Spittaplatz in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss lädt die Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Pankratius zum Empfang im Gemeindehaus in der Lippoldstraße ein.
Seit Februar 1977 war Marie-Luise „Mary“ Behm in St. Pankratius tätig. Fast hätte sie 40 Jahre „voll“ gemacht. Dass sie in fast 40 Jahren zwischen Februar 1984 und August 1997 wegen der Kindererziehungszeit in St. Pankratius als Diakonin pausiert hat, fällt im Grunde nicht ins Gewicht, denn sie ist auch in dieser Zeit immer präsent und (ehrenamtlich) tätig geblieben für ihre Kirchengemeinde – und darüber hinaus.
Seit 1990 arbeitete Marie-Luise Behm als Katechetische Lehrkraft an der Realschule Burgdorf und ist im September 1997 zusätzlich wieder mit Diakoninnen-Amt in St. Pankratius hauptamtlich eingestiegen.
Ihr ist kein Arbeitsbereich einer Diakonin in einer Kirchengemeinde fremd geblieben: Von A wie der Aktion „Offener Adventskalender“, über G wie „Gesprächskreis“ und „Gottesdienst“, K wie „Kindergottesdienst“ und „Konfirmandenunterricht“, O wie „Organisatorisches“, S wie „Sommergarten“ bis Z wie das „Zuhören“ in (seelsorglichen) Begegnungen von Mensch zu Mensch.
Marie-Luise Behm konnte sich auf Neues und Ungewöhnliches einlassen. So war sie zum Beispiel von Juli 2006 bis Dezember 2012 auch mit Sekretärinnen-Stunden im Kirchenbüro tätig. Nie sind ihre Fröhlichkeit und erfrischende Direktheit auf der Strecke geblieben. Gott sei Dank. Und ihr auch!
Marie-Luise Behm hat kirchengemeindliche Arbeit in St. Pankratius so auf vielfältige Weise geprägt. Sie ist als Diakonin Marie-Luise „Mary“ Behm und als Mensch für viele nicht wegzudenken. Darum ist es gut, dass sie als Mensch den Menschen und – in aller Freiheit – der Kirchengemeinde erhalten bleiben wird.
Für alles, was gelungen ist in den zurückliegenden (fast) 40 Jahren, sagt die Kirchengemeinde: „Danke, Mary! Für alles, was sie sich anders gewünscht hätte, bitten wir um Nachsicht.“
Für den (Un-)Ruhestand wünscht die St. Pankratiuskirchengemeinde Marie-Luise Behm von Herzen Gutes und viel Zeit, die Welt zu bereisen.