Manfred Kindel nahm sein Publikum auf eine musikalische Weltreise mit

Kinderliedermacher „Unmada“ Manfred Kindel nahm die Kinder mit auf eine internationale Reise in die Weltmusik. (Foto: VVV)

Eine gelungene Premiere des VVV-JuniorClubs im JohnnyB.

BURGDORF (r/jk). Kinderliedermacher „Unmada“ Manfred Kindel bewies bei seinem Familienkonzert im JohnnyB., dass Musik eine universelle völkerverbindende Sprache ist, die Menschen aller Nationen und Altersklassen verstehen. Der VVV-JuniorClub hatte den beliebten Sänger und Musiker aus Hannover eingeladen, sein Musikprogramm „Eine bunte Welt – Weltmusik für Kinder“ vorzustellen. Das Motto des Konzerts fügte sich nahtlos in das aktuelle Themenjahr „BURGDORF INTERNATIONAL“ ein, in dessen Mittelpunkt der multinationale Charakter der Stadt steht.
„Unmada“ Kindel lud seine jungen Zuhörer und die begleitenden Eltern im voll besetzten Saal des JohnnyB. zu einer musikalischen Weltreise ein, bei der es rund um den Globus über alle Kontinente zu den Völkern der Erde ging.
Bereits mit seinem ersten Lied „Alles Banane“ gewann „Unmada“ Kindel die Herzen seines Publikums. Anschließend sangen und tanzten die Kinder begeistert die eingängigen Melodien aus fremden Kulturen mit und flogen auf den Flügeln des Gesangs zu völlig neuen Welten. Die Bedeutung der gesungenen Wörter trat dabei in den Hintergrund und wich dem über Musik und Rhythmus erschlossenen Verständnis für die Menschen in Afrika, Südamerika, in Australien oder der Südsee. Manfred Kindels vierköpfige Begleitband sorgte für den passenden Klangteppich, auf dem der durch den hannoverschen Kinderwaldchor unterstützte Gesang der Burgdorfer Kinder das richtige harmonische Polster fand.
Mit Geschichten über den Charakter der „besuchten“ Nationen und landestypischen Requisiten begleitete Kindel die musikalische Entdeckungstour und schuf damit zusätzliche Anreize für ein kindgerechtes Völkerverständnis. Großen Eindruck machten eine Sardinenbüchse mit musikalischem Innenleben, farbenprächtiger Indianerschmuck und ein von einem afrikanischen Mädchen gefertigter Rucksack aus Bananenblättern. Ein besonderes Anliegen „Unmada“ Kindels, dessen ungewöhnlicher Beinamen aus dem Alt-Indischen stammt und für ausgelassene Lebensfreude steht, war der Einsatz von Gebärdensprache. Auch hier gelang es ihm unmittelbar, sein Publikum zum Mitmachen zu bewegen, das unter vollem Einsatz von Fingern und Händen die Inhalte der Lieder in die richtige Gestik umsetzte.
Erst nach lang anhaltendem, stürmischem Beifall entließen seine neu gewonnenen Burgdorfer Fans den auf eine über zwei jahrzehntelange Karriere zurückblickenden Liedermacher und seine Begleiter. Sabine Fuchs, Clubleiterin des VVV-JuniorClubs, sieht sich nach dem großen Erfolg dieses ersten Burgdorfer Familienkonzerts darin bestärkt, in Zukunft weitere Konzertevents dieser Richtung folgen zu lassen.