Mächtiger, russischer Sakralgesang zum Advent

Die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ erfüllten die Burgdorfer St. Pankratiuskirche mit ihrem Repertoire an russischer und östlicher Sakral- und Vokalmusik. (Foto: Georg Bosse)

„Maxim Kowalew Don Kosaken“sangen in der St. Pankratiuskirche

BURGDORF (gb). Einen Tag vor dem 3. Adventssonntag hatten rund 160 Besucher auf den Bänken der St. Pankratiuskirche Platz genommen, um sich vom Chor „Maxim Kowalew Don Kosaken“ in die „Tiefen der russischen Seele“ entführen zu lassen.
Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew hat sich früh von den Erzählungen, Liedern und märchenhaften Geschichten der Völker des europäischen Ostens inspirieren lassen. Später bereiste er unter anderem russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren. Heute haben sich Maxim Kowalews „Don Kosaken“ zur Aufgabe gemacht, russisch-orthodoxen Gesang, Kosakenlieder und östliche Volksweisen zur Freude des Publikums erklingen zu lassen. In Burgdorf ist dies den sechs Sängern unter der Leitung von Viachaslau Yeromin eindrucksvoll und hörenswert gelungen. Denn selten ist die Evangelisch-lutherische St. Pankratiuskirche von einem solch melodisch mächtigen, russisch-orthodoxen Sakralgesang erfüllt worden.