Licht mit einer starken Symbolkraft

Kommunionkinder tragen das Friedenslicht in die St. Nikolaus-Pfarrkirche. (Foto: Wolfgang Obst)

Friedenslicht in St. Nikolaus angekommen

BURGDORF (r/jk). Seit dem 3. Advent ist das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte von Bethlehem auch in Burgdorf. Konfirmandinnen und Konfirmanden brachten es zusammen mit Pastorin Susanne Paul von der Martin-Luther-Gemeinde in diesen Mittagstunden nach Ehlershausen.
Dort holten es Angelika und Wolfgang Obst ab und brachten es nach Burgdorf. In einer feierlichen Prozession trugen Kommunionkinder diese kleine Flamme in die nur durch Kerzen erhellte Burgdorfer St. Nikolaus-Pfarrkirche. Pfarrer Martin Karras entzündete daran die Osterkerze und die Kerzen des Adventskranzes. Und auch die zahlreichen Besucher dieser eindrucksvollen Lichterandacht konnten ihr eigenes Friedenslicht entzünden.
Karras erinnerte in seinen kurzen Worten, dass dieses Licht, dass eine starke Symbolkraft ausstrahlt, in uns allen leuchte möge. Aktueller denn je, so Karras, ist die Botschaft, die vom Kind aus der Krippe ausgeht, dass Frieden sein möge auf dieser Erde, trotz Terror und kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Ländern und Menschen, wie in Aleppo, auf der Flucht vor Bomben und Granaten.
Angelika Wirz, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, erzählte von einer Weihnachtsgeschichte und dem Kind in der Krippe, für das das Licht der Kerze das größte Geschenkt war, welches es bekommen hat. Die Laterne mit dem Friedenslicht aus Bethlehem steht nun auf dem Barbara-Altar der Nikolaus-Kirche, Im Langen Mühlenfeld 19, und kann dort auch abgeholt werden, damit es vielen Wohnungen und Häusern dieser Stadt in den Tagen um Weihnacht leuchtet.