„Letzte Chance“ für Restmüllsäcke 2014 ein Erfolg

CDU-Fraktionsvorsitzender Mirco Zschoch (2.v.l.), MIT-Vorsitzender Armin Pollehn (hi; Mi.) und Friedrich Voltmer (2.v.r.) gaben mit ihrer Tauschbörse den Burgdorfer Besitzern von Restmüllsäcken 2014 die „Letzte Chance“. (Foto: Georg Bosse)

aha: „Gegen spontane Nachbarschaftshilfe ist nichts einzuwenden“

BURGDORF (gb). „Unsere Aktion war ein Erfolg“, zog der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), Armin Pollehn, eine positive Bilanz einer Restmüllsack-Tauschbörse am vergangenen Samstag im Rahmen des Burgdorfer Wochenmarktes auf dem Schützenplatz.
Pollehn sowie der christdemokratische Fraktionsvorsitzende Mirco Zschoch und Friedrich Voltmer (MIT) wollten so den Besitzern von Restmüllsäcken 2014 die „Letzte Chance“ geben, unverbrauchte Sackrollen an Haushalte, die noch Restmüllsäcke benötigen, übertragen zu helfen. Der erwünschte, kleine Obolus von den Empfängern war dabei in seiner Addition als Spende für die Flüchtlingshilfe des Burgdorfer Mehr-Generationen-Hauses (BMGH) gedacht.
„Solange diese Sacktauschbörsen den Grundsatz nachbarschaftlicher Hilfe unterstützen, werden keine rechtlichen Bestimmungen verletzt. Gegen eine spontane Nachbarschaftshilfe ist grundsätzlich nichts einzuwenden, allerdings appellieren wir an alle Kunden, sich dauerhaft das passende Volumen zu bestellen“, so die Leiterin der Unternehmenskommunikation des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), Helene Herich, gegenüber dem MARKTSPIEGEL.
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hatte in seiner jüngsten Entscheidung das Mindestvolumen von 10 Litern pro Einwohner/Woche akzeptiert und für angemessen erklärt. Hier wurden demzufolge keine Veränderungen gefordert.