LEGO-Bausteinwelten im Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt

Vom 6. September bis 2. November ist im Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt die neue Lego-Ausstellung zu sehen. (Foto: VVV)

Doppel-Ausstellung vom 6. September bis 2. November

BURGDORF (r/jk).Der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf zeigen vom 6. September bis 2. November die Ausstellung „Bausteinwelten aus LEGO-Bausteinen: STEIN AUF STEIN“ aus der Sammlung von Christian und Andrea Lange. Sie ist parallel im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) und in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) zu sehen und tritt den Beweis für die nahezu unbegrenzte Verwendungsvielfalt der aus Dänemark stammenden Spielsteine an.
Im Mittelpunkt stehen Lego-Welten mit zahllosen Modellen aus über fünf Jahrzehnten. Die KulturWerkStadt entführt die Besucher in ein von LEGO-Figuren bevölkertes „Star Wars“-Universum. Einen Tag vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn besteht die Gelegenheit, am Freitag, 5. September, um 18.00 Uhr an einer exklusiven Führung im Stadtmuseum mit dem Leihgeber und Ausstellungsmacher Christian Lange (Eschede) teilzunehmen.

Bauwettbewerb am 14. September

Ein Höhepunkt der Ausstellung ist der LEGO-Tag am Sonntag, 14. September, der von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Rahmen des Region-Entdeckertages stattfindet. Zu diesem Aktionstag veranstalten die drei Ausstellungspartner den Bauwettbewerb „Bauen ohne Grenzen – Ideen für die Burgdorfer Innenstadt“. LEGO-Fans zwischen 6 und 16 Jahren sind dazu aufgerufen, nach dem Motto „Welches Gebäude fehlt?“ kreative Bauten aus LEGO-Steinen zu errichten, die sich für einen Standort in der Burgdorfer Innenstadt eignen. Ungewöhnlich, verrückt, farbenfroh oder dezent: Der Phantasie sind bei den Baukonstruktionen keine Grenzen (maximale Höhe: 45 Zentimeter) gesetzt. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Verwendung einer LEGO-Grundplatte mit den Maßen 25 x 25 Zentimeter.
Die entstandenen Bauwerke können im Verlauf des Aktionstages im Stadtmuseum abgegeben werden und sind dort bis zum 2. November zu sehen. In dieser Zeit stimmen die Museumsbesucher ab, welcher Beitrag als bestes Werk prämiert werden soll. Auf die Gewinner warten attraktive Preise.
Zu den weiteren Programmpunkten gehört eine Sonderführung mit dem Leihgeber Christian Lange um 14.00 Uhr. Der Aktionsraum des Stadtmuseums verwandelt sich in ein kreatives Baustudio. Dabei sind die jüngsten Museumsbesucher während des ganzen Aktionstages aufgefordert, sich als LEGO®-Baumeister zu betätigen.

Siegeszug der LEGO-Figuren

Seit über 50 Jahren inspirieren die bunten LEGO-Kunststoffsteine mit den charakteristischen Noppen Kinder und Erwachsene zum Bau von Eisenbahnen, Autos und Tankstellen, Raketen, Raumschiffen, Häusern und Figuren. Die Ausstellung in beiden Museen lässt Kinderalltag und Spielzeuggeschichte von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart lebendig werden.
1958 startete der Siegeszug der bunten Klötzchen in Billund, Dänemark. Bereits 1932 hatte Tischlermeister Ole Kirk Christiansen das Unternehmen gegründet. Anfangs stellte er Holzspielzeug her. 1934 erfand er den Namen „LEGO“ als Abkürzung für leg godt (dänisch: „spiel gut“). Ab 1949 kam es zur Fertigung der Vorläufer der heutigen Steine aus Kunststoff. Seit 1958 weisen die farbigen Steine auf ihrer Unterseite die charakteristischen Röhrchen auf.
Anfangs war der Grundstock des neuen Baukastensystems auf Haus- und Straßenbau ausgerichtet. Doch schon 1962 sorgte die Erfindung des LEGO-Rades für die Erweiterung der Themengebiete. 1966 gab es den ersten Motor und seit 1974 erste Figurenteile. Ab 1978 bevölkerten die beweglichen Minifiguren die LEGO-Welt. Für die verschiedenen LEGO-Serien wurden die Figuren entsprechend „gekleidet“ und mit Accessoires ausgestattet. Später verwandelten sich die Figuren auch in bekannte Charaktere aus Film und Fernsehen.
Der Ursprung der LEGO-Sammlung von Christian Lange liegt im Jahr 1970. Als 7-Jähriger entdeckte der Diplom-Architekt seine bis heute andauernde Sammelleidenschaft für LEGO-Bausteine. Durch den kontinuierlichen Ausbau entstand eine einzigartige, rund 1200 Exponate umfassende Sammlung, die in Deutschland ihresgleichen sucht.
Das Stadtmuseum und die KulturWerkStadt sind sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Führungen für Gruppen können nach Absprache mit VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136/1862) auch in der Woche stattfinden.