Lebensräume von Amphibien wurden verbessert

Mit einem Bagger mussten einige Pflanzenarten großflächig entfernt werden. (Foto: NABU)

NABU-Arbeitseinsätze an den Teichanlagen

BURGDORF/UETZE (r/jk). Der Lebensraum für Amphibien, Libellen und andere Tierarten wurde vom Naturschutzbund NABU nachhaltig an den Teichanlagen Fuhsewiesen bei Eltze, Rischwiesen Hänigsen und Obershagener Wiesen verbessert.
Die starke Entwicklung der Pflanzenarten Breitblättriger Rohrkolben und Schilfrohr bildeten einen dichten Gürtel im Gewässer und mussten mit einem Bagger entfernt werden. Vorher wurden die Bäume an den Teichanlagen entfernt, damit sie das Gewässer nicht mehr beschatten. „Nur wenn die Sonne die Wasserflächen erreichen kann, entwickelt sich der Laich der Amphibien optimal“, erläutert der Naturschutzbeauftragte Erhard Zander, der die Arbeiten beantragt und beaufsichtigt hat.
Die leichte Grundräumung der Gewässer war aus Sicht des Naturschutzes erforderlich und stellt eine erhebliche Aufwertung des Lebensraumes für Amphibien und andere an die Gewässer gebundenen Tierarten dar. Die Kosten für diese Maßnahmen betragen 2500 Euro und werden zu 90 Prozent von der Region Hannover aus dem Förderprogramm zur Erhöhung der Biodiversität bezuschusst.